Neue Forenaktion: Wiki Love 2024!
Bild

 

 

 

Der Ruf des Berges

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
Antworten

Wie hat dir das Abenteuer "Der Ruf des Berges" gefallen?

sehr gut (5 Sterne)
6
40%
gut (4 Sterne)
2
13%
zufriedenstellend (3 Sterne)
5
33%
geht grad so (2 Sterne)
1
7%
schlecht (1 Stern)
1
7%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 15

Benutzeravatar
Aurelion
Posts in topic: 1
Beiträge: 104
Registriert: 07.04.2022 01:54
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Der Ruf des Berges

Ungelesener Beitrag von Aurelion »

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des DSA5-Abenteuers Der Ruf des Berges von Christoph Trauth und Felix Pietsch bestimmt.



Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

elharkir
Posts in topic: 1
Beiträge: 55
Registriert: 05.03.2009 22:10

Errungenschaften

Der Ruf des Berges

Ungelesener Beitrag von elharkir »

Dann mache ich mal den Anfang. Gespielt haben wir das Abenteuer jetzt noch nicht. Aber es steht definitiv auf unserer To-do-Liste. Nach dem lesen empfinde ich das Abenteuer als handwerklich gut gemacht. Die Handlung und auch die Anforderungen sind abwechslungsreich und es ist für so ziemlich für jeden Charakter was dabei. Es bietet spannende Kämpfe gegen herausfordernde Gegner und auch eine gut gemachte Informationskette. Das Abenteuer ist für wirklich erfahrene Charaktere gemacht und es bietet dazu passend auch wirklich außergewöhnliche Begegnungen. Einem
Spoiler
elementaren Meister
bin ich bisher in noch keinem Abenteuer begegnet. Nur der Erzbösewicht ist für mein Empfinden etwas zu dick aufgetragen, aber wenn es um den
Spoiler
Sohn Tecladors
geht, muss man wohl in anderen Dimensionen denken. Insgesamt für mich ein handwerklich wirklich gut gemachtes Abenteuer, das mich auch thematisch abholt. Insbesondere Zwergenliebhaber sollten sich das wirklich nicht entgehen lassen. Von mir 5 Punkte.

Krak
Posts in topic: 2
Beiträge: 847
Registriert: 17.08.2012 08:21

Auszeichnungen

Errungenschaften

Der Ruf des Berges

Ungelesener Beitrag von Krak »

Ich bezeichne mich als Zwergenliebhaber und musste einen scharfen Bruch mit dem Hintergrund erleben.
Ich gehe davon aus, dass es in diesem Bereich nicht nötig ist, MI´s zu verstecken. (Weil sich eine AB-Bewertung sonst doch recht schwierig gestalten kann.) Also langer Rede, kurzer Sinn. Ab hier können und werden MI´s enthalten sein:

Na gut, dann mache ich halt den MI-Schleier:
Spoiler
Was ist das prägnanteste Unterscheidungsmerkmal zwischen Zwergen und anderen Völkern? In meinen Augen der Tag des Zorns und was er bedeutet. Zum ersten Mal hat ein Zwerg einen anderen ermordet. Darauf hat Angrosch, der Gott der Zwerge unmittelbar reagiert. Die Erde hat gebebt und gezittert, Flammen schlugen aus den Wänden und Aghira wurde in eine Säule aus brennenden Stein verwandelt, die bis heute brennt. So heißt es in den Überlieferungen der Zwerge. Es ist für mich dabei nicht mal wichtig, ob es wirklich so war. Viel wichtiger ist, dass es so beschrieben ist, dass die Zwerge das so glauben. Dass es für sie eine Bedeutung hat. Es ist nicht beschrieben, dass seither solche Reaktionen Angroschs wieder vorgekommen sind. Entweder haben sich die Zwerge seitdem gegenseitig gemordet und Angrosch hat sich damit abgefunden oder Zwerge morden sich nicht gegenseitig.
Ja, es gab und gibt Tote bei Sippenkämpfen, bei Streitereien usw. Das ist natürlich auch nicht im Sinne Angroschs, aber einen geplanten, kalkulierten Mord gibt es nicht. Oder wenn es ihn gibt, sollte es zumindest thematisiert werden, dass hier was Schlimmes passiert und dass es dem abgefeimten Mörder danach auch bewusst wird, was er gemacht hat. Dass ihn doch Schuldgefühle plagen usw.
Hier jedoch plant und beauftragt die zwergische Ränkeschmiedin nicht nur 1, sondern gleich 2 Morde an an Angroschs Kindern. Dabei ist sie aber nicht beeinflusst, wie damals Aghira, Tochter der Hescha. Es geht rein um politisches Kalkül. (Im späteren Verlauf schlachten sich auch noch Geoden der beiden unterschiedlichen Strömungen ab. Hier kann man zwar von einer drachischen Beeinflussung ausgehen, aber angesprochen wird es auch hier nicht, dass das aus zwergischer Sicht was Schlimmes ist.)
Dabei brechen die Autoren ganz ohne Not mit dem Zwergenhintergrund. Sie bauen ja in das Geflecht sowieso schon menschliche Mitverschwörer ein. Da hätte man hier durchaus eine Unschärfe einbauen können, dass die Zwergin nicht genau wusste, was der menschliche Geschäftspartner macht. Daraus hätte man anschließend recht stimmige Gewissenskonflikte sich ergeben lassen können.
Aber möglicherweise bin ich auch nur zu verliebt in die Zwerge und interpretiere da zuviel hinein in dieses Tag-des-Zorns-Gedöns.

Es ist wahrscheinlich auch für den Verlag schwierig. Ich meine, es gibt ja keine DSA-Autoren-Schule deren Zeugnis man sich vorlegen lassen kann. "Ah ja, Mittelreich hat er eine 1, Elfen eine 1, oh Zwerge nur eine 5, da nehmen wir lieber andere." Ich weiß nicht, wie das abläuft, wenn der Verlag ein AB annimmt. Wer das dann Probe liest und ob der dann sich Angroschs Kinder angesehen hat. War hier wohl nicht der Fall oder man gewichtet diesen Tag des Zorns einfach anders als ich. Was ja auch möglich ist.
Ansonsten gibt es halt die übliche Lektoratsschlamperei, die man inzwischen wohl erwartet. Es klingt jetzt gehässig, aber es stört mich halt einfach. (Es ist vlt. vergleichbar mit einem neuen Füller, der an einer Stelle, die man nicht dauernd anfasst, eine Unregelmäßigkeit hat.) Dabei hat es sich für mein Gefühl in der letzten Zeit doch recht ordentlich gebessert, aber ganz ohne scheint es nicht zu gehen. Die Tippfehler liste ich jetzt nicht auf. Nur ein Highlight will ich nicht vorenthalten. Es wird in einem Wertekasten die Waffe des Hochkönigs beschrieben. Da steht auch schön der zwergische Name drüber. Leider steht einige Seiten weiter der gleiche Name über einem Standardschwert der Brillantzwerge. Ich weiß nicht, ob es beim Lektorat die Möglichkeit gibt, in einem Inhaltsverzeichnis sowas nachzuschauen. Im AB gibt es die Möglichkeit nicht. Leider. Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Es kommen (naturgemäß) recht viele zwergische Namen vor. Nicht nur von Zwergen, sondern auch von Orten. Versteht mich nicht falsch. Ich begrüße es, dass hier zwergisches Flair erzeugt wird. Aber man fängt halt dann doch irgendwann an, sich selber Notizen zu machen. Dabei ist man meiner Meinung über das Ziel hinaus geschossen. Es kommen nämlich Elementare vor, die haben auch zwergische Namen bekommen. (Es wird in einem Kasten erklärt, dass dies nur Namen zum Ansprechen sind, keine wahren Namen.) Allerdings wurden diese Elementare von einem Drachen unterjocht. Haben die bei der Unterjochung ihre zwergischen Namen angegeben? Vlt. in der Hoffnung, der Drache kriegt jetzt Angst vor den Zwergen und lässt sie wieder laufen?

Es gibt leider noch mehr Logikbaustellen. Die mögen auf den ersten Blick nicht gravierend erscheinen. Ich kann aber versichern, dass meine derzeitigen Spieler das bemerken und hinterfragen würden.
1. Der Hochkönig der Zwerge reist mit einem (1) Begleiter auf dem großen Fluss bis nach Calbrozim. In einem Bereich, von dem bekannt ist, dass es Flusspiraten gibt. Auf einem Schiff, auf dem sonst nur noch zwei Menschen sind.
2. Die Flusspiraten schwingen sich von über 20 m hohen Klippen auf des Schiff. Auf dem Bild sieht man, wie die mit Seilen von oben auf das Schiff springen. Warum die da nicht auf dem Deck aufschlagen und zerplatzen wird nicht erklärt. Ja, ich weiß, das darf man nicht so wörtlich nehmen oder was weiß ich. Aber ich kann garantieren, dass mindestens einer aus meiner Runde fragt, wie er sich das vorstellen darf mit dem "auf das Boot schwingen"). Es ist ja nicht so, dass man sich wie beim Fluch der Karibik von einem Schiff zum anderen schwingt. An langen Seilen, die von den Masten runterhängen.
3. In Calbrozim soll eine Taverne eingenommen werden. Davor halten 2 Zwerge, die zur Taverne gehören Wache. Die haben keinen Schlüssel, sondern klopfen, wenn sie reinwollen. Dann macht innen einer eine Luke in der Tür auf und schaut wer da ist. Ein Vorschlag im AB ist, dass man die Wachen besiegt und dann wartet. Wenn weitere Zwerge kommen, besiegt man die auch. Irgendwann sollen die in der Taverne sich fragen, warum keiner mehr kommt. Sie schauen durch die Luke nach draussen. In dem Augenblick überwältigt man den Zwerg und öffnet dann die Tür. Warum kann man das nicht gleich von Anfang an machen? Abgesehen von der Frage, ob die in der Taverne wirklich so dämlich sind, dass man von außen den Türwächter überwältigen kann und dann auch noch die Tür aufmachen kann. Schlangenarmzauber oder sowas wahrscheinlich.
4. Es werden Armbrüste und andere Zwergenwaffen für Zwerge nach Calbrozim geschmuggelt. Warum in Calbrozim Zwerge keine Zwergenwaffen kaufen sollen dürfen, wird nicht gesagt.
5. Ist jetzt kein direkter Logikfehler, aber die Angaben der Räume des Enddungeons im Plan stimmen nicht mit den Angaben im Text überein. (Also Größe und Aufteilung)
6. Ist jetzt von meiner Seite keine ganz harte Kritik, weil es sozusagen DSA-Standard ist, dass hochgestellte NSC`s vollkommen inaktiv sind. Weil man sonst ja die Helden nicht bräuchte. So auch hier. Der Hochkönig der Zwerge will ständig über alle Kleinigkeiten auf dem Laufenden gehalten werden. Sonst kann er ja auch keine neuen Aufträge erteilen. Er selber wird aber nicht tätig. Weil er sonst das erste Problem 1 Stunde nach Ankunft behoben hätte. Und dadurch für Problem 2 und 3 mehr Zeit wäre und auch viel weniger Schaden angerichtet würde.

Ja, das AB ist recht vielschichtig. Ob man das mag, muss man selber entscheiden. Aber vom Aufbau und Ablauf her, geht es in Ordnung. Man lässt auch Raum für Entscheidungen und wenn dann die nächste Ebene aufploppt ist man nicht komplett überrascht. Die Spielleitung hat hier genügend Infos, um die nächste Ebene vorzubereiten.

Die Abtimmung ist für mich schwierig, weil sich meine Erwartungshaltung als Zwergenspieler nicht mit der Intention des AB´s deckt. Die Intention des AB´s ist aus meiner Sicht:
- für möglichst breite Heldengruppen Zugang zu einem AB mit Zwergen in einer Zwergenbinge und einem Zwergendungeon zu ermöglichen. Das hat man mit der gemischten Bevölkerung in Calbrozim erreicht. Es wird auch im Dungeon logisch erklärt, warum Teile davon auch für Großlinge gut begehbar sind.
- den weitern Verlauf der Heldenzeit der Zwerge einzuläuten. Hier hat man für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Man hätte die gleiche Bedrohung aufbauen können,
< ohne den Hochkönig der Zwerge als hilflosen Politiker darzustellen, der keinen Einfluss auf seine Zwerge hat. (Der ansonsten auch so unwichtig ist, dass er mit nur 1 Mann Begleitung durch die Lande ziehen kann. Würden wir ein AB akzeptieren, in dem Rohaja von Gareth so durch die Lande zieht?) Seinen Part hätte ebenso ein Gesandter des Hochkönigs übernehmen können.
< und ohne
Spoiler
elementare Meister und den Sohn Tecladors. Der hätte durchaus auch als Bedrohung noch im Hintergrund bleiben können. Was er im Endergebnis ja im AB auch ist, weil er abhaut, bevor er die Helden tötet.
Dass es diese neue Bedrohung gibt, finde ich gut und an sich auch gut erdacht.
- zwergisches Leben und zwergische Kultur zu vermitteln. Das hätte man ohne den oben im ersten MI beschriebenen Doppel-20-Patzer für zwergenferne Spieler geschafft. Bei mir war die Ewartungshaltung dafür zu hoch. Allerdings war ich wohl auch nicht die Zielgruppe. (Spielt immer nur Zwerge).
- ein AB zu schreiben, dass gut spielbar und für den Meister gut handhabbar ist. Wie @elharkir schon geschrieben hat, gibt es eine gute Infokette. Besonders loben möchte ich -abgesehen von den oben genannten Fehlern- den Dungeonplan am Ende des AB´s, den es einmal für den Meister und dann nochmal für die Spieler und zwar nicht einfach nur ohne Einträge, sondern auch in der Ansicht, wie er im Spiel gefunden werden kann. Also vor den danach erfolgten "Veränderungen".

Somit ist das insgesamt eigentlich ein ordentliches AB. Nur halt den obersten Punkt in der ersten MI-Klammer. Ist für mich, meine persönliche Ansicht: Themaverfehlung, setzen, sechs.

Es kann jedoch mit Änderungen dennoch gespielt werden und behält dann die guten Sachen. Meine Empfehlung an die Meister ist, diesen ersten Fehler wie von mir beschrieben umschiffen und dann kann das AB ohne dass es dadurch etwas verliert, genauso gespielt werden. (Mit Beachtung der anderen Logikfehler)

Ich entschuldige mich für Gehässigkeiten und Sarkasmus. Das ist dem Thema (Zwerge) geschuldet, dass mir halt nahesteht. Ich möchte die Autoren nicht beleidigen oder den Verlag verunglimpfen.

Gruß
Krak

Benutzeravatar
Doc Sternau
Posts in topic: 2
Beiträge: 1764
Registriert: 01.04.2004 17:15
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Der Ruf des Berges

Ungelesener Beitrag von Doc Sternau »

Krak hat geschrieben: 29.05.2024 09:52 Aber möglicherweise bin ich auch nur zu verliebt in die Zwerge und interpretiere da zuviel hinein in dieses Tag-des-Zorns-Gedöns.
Ich denke, das tust du tatsächlich. Der Tag des Zorns ist 4000 Jahre her und er hat so eine Bedeutung, weil es eben das erste Mal war, dass ein Zwerg einen anderen ermordet hat. Aber seitdem ist das halt zu einer Sache geworden, die immer wieder vorkommt. Da haben wir zum Beispiel auch noch den Tag des Himmelsfeuers, in dem sich die Zwergenheit endgültg in unterschiedliche Völker gespalten hat. Wir haben Konflikte innerhalb der Völker, wie die Abspaltung des Bergkönigreichs Phecanowald vom Rest der Erzzwerge oder die Besetzung der Bergfreiheit Koschim durch die Erzzwerge. Und spätestens mit dem Borbaradkonflikt haben wir auch jede Menge Zwerge, die andere Zwerge für ihre eigenen Pläne und Macht ermorden und völlig gegen Urväterchen Angroschs Willen agieren.

Eine homogene Zwergenheit gibt es seit Jahrtausenden nicht mehr. Genauso wie der Tag des Zorns eben eine Zäsur darstellt: Ab / Seit diesem Ereignis gibt es Mord aus niederen Beweggründen unter den Zwergen - DESHALB war Angrosch über dieses Ereignis so erzürnt.

Krak
Posts in topic: 2
Beiträge: 847
Registriert: 17.08.2012 08:21

Auszeichnungen

Errungenschaften

Der Ruf des Berges

Ungelesener Beitrag von Krak »

Doc Sternau hat geschrieben: 29.05.2024 14:20 Tag des Himmelsfeuers
konnte ich weder in Angroschs Kinder noch in der wiki finden. Ich kenne nur die Schlacht des Himmelsfeuers Die war aber vorher und da kämpften die Zwerge gegen Drachen.

Ansonsten beschreibst Du Kriege oder kriegsähnliche Auseinandersetzungen und setzt sie mit Mord gleich. Kriegerische Auseinandersetzungen wird es vorher und sicher auch nachher gegeben haben. Man muss aber hier zwischen Mord einerseits und andererseits Tod im Krieg oder meinetwegen auch Streit unterscheiden. Sich im Krieg zu bekämpfen, aus dem ich mich auch zurückziehen könnte, wenn ich unterlegen bin, ist was anderes als Mord, wie er zum Tag des Zorns geführt hat. Dort "lockten die Brüder Aghiras den umherirrenden Greis in einen Stollen und steinigten ihn wie einen räudigen Hund, nachdem Aghira ihm mit ihrer schönsten Zierfibel die Augen ausgestochen hatte."

Ich gebe aber zu, dass ich nicht alle Publikationen kenne. Wenn das in den von Dir genannten Geschehnissen in vergleichbarer Weise beschrieben ist, dann ziehe ich meine Kritik natürlich zurück und werde dann meinen Beitrag oben entsprechend kommentieren.

Die Statue der Aghira brennt in Xorlosch weiterhin.

Gruß
Krak

Benutzeravatar
Doc Sternau
Posts in topic: 2
Beiträge: 1764
Registriert: 01.04.2004 17:15
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Der Ruf des Berges

Ungelesener Beitrag von Doc Sternau »

Sorry, Schlacht des Himmelsfeuers war mein Fehler. Ändert aber nichts an der generellen Aussage: Zwerge sind Wesen mit freiem Willen und zu jeder Schandtat genauso fähig, wie alle anderen Nicht-Roboter-Völker Deres. Das ist der Preis, den Angrosch zahlen musste, damit sein Volk tatsächlich lebt. Und sie haben dank Tradition, Pflicht und Ehrgefühl 4000 Jahre lang existiert, ohne dass sie sich gegenseitig umgebracht haben. Aber das war es dann halt. Und als Angrosch erkannt hat, dass das der Preis ist, war er zornig, völlig zurecht - aber er kann es auch nicht ändern und es werden auch keine 10, 100 oder 1000 brennende Zwergenstatuen ändern, dass Angroschim ebenso der Selbstsucht, der Gier und dem Hass verfallen können, wie jeder andere auch. Vor allem und gerade in Zeiten des Umsturzes wie dem Karmakorthäon werden solche Zwerge gehäuft auftauchen.

Und nein, sich Borbarad anzuschließen und gegen die eigenen Zwergenbrüder und -schwestern zu kämpfen, ist kein simpler Krieg. Dafür muss man alles, wofür Angrosch steht und was er von seinem Volk erwartet, über Bord werfen. Und das ist hundert- wenn nicht tausendfach geschehen.

Antworten