DSA4 Geleitschivone Bär 49

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
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Narktor
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Ungelesener Beitrag von Narktor »

Siehe Text unter "Geleitzüge".

Ist die Geleitschivone jetzt das Schiff das geleitet oder das geleitet wird? xD
Ersteres liegt namentlich naeher aber der Text dazu ist irgendwie verwirrend weils so klingt als wäre die geleitschivone das schiff das aufbricht und die anderen schließen sich dann, müssen aber der schivone Tribut "fuers Geleit" zahlen Oo

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Isengrim
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Ungelesener Beitrag von Isengrim »

Wenn es das Schiff wäre, das geleitet wird, wäre der Name eine semantische Fehlbezeichnung.
Ich sehe kein Problem darin, dass das Geleitschiff als erstes aufbricht, und sich die anderen dann hinten einreihen.
Der Bundespräsident fährt ja auch nicht als erster in seiner Autokolonne los, sondern seine Eskorte.

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Nordi
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Ungelesener Beitrag von Nordi »

Ein Geleitfahrzeug gewährt anderen Fahrzeugen Schutz (Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Geleitfahrzeug). Also in dem Fall der Geleitschivone zahlen ihr die anderen Fahrzeuge Tribut, damit die Geleitschivone z.B. Piraten von einem Angriff abhält.

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Timonidas
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Ungelesener Beitrag von Timonidas »

Narktor hat geschrieben: 11.02.2024 14:52Ist die Geleitschivone jetzt das Schiff das geleitet oder das geleitet wird? xD
Es ergibt sich sowohl aus dem Wort selbst als auch aus dem Beschreibungstext. Eine Geleitschivone ist eine Schivone deren primäre Funktion das Geleiten ist. Sie wie eine Kriegsschivone eine Schivone ist die für den Krieg spezialisiert ist. Und eine Handelsschivone ist übrigens auch eine Schivone deren Haupfunktion Handeln ist. Warum das so ist kann ich aber leider nicht sagen. Der Text beschreibt aber auch ganz gut dass es hier um Schivonen geht die darauf spezialisiert sind Handelsschiffe zu geleiten.
Narktor hat geschrieben: 11.02.2024 14:52Ersteres liegt namentlich naeher aber der Text dazu ist irgendwie verwirrend weils so klingt als wäre die geleitschivone das schiff das aufbricht und die anderen schließen sich dann, müssen aber der schivone Tribut "fuers Geleit" zahlen Oo
Nö so klingt das nicht. Da steht dass es sich schnell rumspricht wenn ein Schiff nach Port Stoerrrebrandt oder Kannempnde aufbricht. Da wird überhaupt nicht spezifiziert ob es sich um eine Geleitschivone oder ein anderen Schiffstyp handelt. Es ist ja auch unerheblich weil niemand hier alleine aufbricht, sondern es spricht sich rum bevor jemand aufbricht und dann bildet sich ein Konvoi. Die Kauffahrer bezahlen dabei die schwer bewaffneten Geleitschiffe (die aufgrund ihrer Bewaffnung nicht so viel Handelsware mitnehmen können) damit die Fahrt sich für diese auch lohnt. Das ist eine Geschäftsbeziehung wie man sie überall in Aventurien findet, Fernhändler bezahlt nicht Händler damit sich die Mitreise für den Nichthändler lohnt und dieser den Händler im Notfall schützen kann.

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Nordi
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Ungelesener Beitrag von Nordi »

Timonidas hat geschrieben: 11.02.2024 20:07 Eine Geleitschivone ist eine Schivone deren primäre Funktion das Geleiten ist. Sie wie eine Kriegsschivone eine Schivone ist die für den Krieg spezialisiert ist. Und eine Handelsschivone ist übrigens auch eine Schivone deren Haupfunktion Handeln ist. Warum das so ist kann ich aber leider nicht sagen.
Ich denke, es geht um das Verhältnis "Platz an Bord für Handelsgüter" zu "Platz an Bord für Waffen und Kämpfer". Im Gegensatz zum staatlich finanzierten Kriegsschiff muss ein privates Begleitschiff sich finanziell ja irgendwie rechnen.

Irdisch-Historisch waren Geleitschiffe im WW2 nicht so schnell und nicht so stark bewaffnet wie "echte" Kriegsschiffe, die Rümpfe basierten meist auf Entwürfen für Handelsschiffe.

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X76
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Ungelesener Beitrag von X76 »

Der Warentransport dürfte nur selten die Aufgabe eines solchen Schiffes sein. "Lohnen" tut sich das Schiff dadurch, dass es dafür sorgt, dass die wertvolleren Handelsschiffe (genauer deren wertvolle Ladung) sicher ankommen.

Effektiv sind Begleitschivonen vermutlich mäßig bewaffente und gering besetzte Kriegsschiffe (haben weniger Geschütze und Seekämpfer an Bord als Kriegsschiffe, die nicht nur als Begleitung fahren).

Selbst mit halb so vielen Söldnern und halb so vielen Geschützen ist so ein Schiff für viele Piraten und andere Gefahren abschreckend und kann daher seine Aufgabe erfüllen. Dadurch sinken nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Betriebskosten, zudem wird das Schiff auch schneller und wendiger (da leichter), was ebenfalls bei der Aufgabe hilft. Im Vergleich zu einem "reinen" Kriegsschiff ist das Begleitschiff eher eine halbe Portion, aber im Vergleich mit einem Handelsschiff ist es sicher "schwer" bewaffnet.

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian »

Ich denke, der Unterschied zwischen Geleit- und Kriegsschiff kann im Zweifel auch sehr klein ausfallen, da beide zu einem wesentlichen Teil für Kämpfe bebaut und ausgerüstet sind.

Wenn ich potentielle Unterschiede suchen sollte, so fällt als erstes natürlich auf, dass Geleitschiffe oft eine höhere Reichweite haben sollten, um Konvois nach sonstwohin geleiten zu können, während viele Kriegsschiffe, besonders jene, die zum Schutz heimischer Gewässer da sind, viel mehr Platz für Waffen und Seesoldaten nutzen können.
In geringerem Maße gibt das auch für Seetüchtigkeit, die man auch historisch oft zugunsten der Kampfkraft bei Kriegsschiffen geopfert hat, wenn diese vor der Haustür eingesetzt werden sollten.

Andere wichtige Unterschiede könnten Besitzverhältnisse sein oder der Zugriff auf beschränkte Militärtechnologie. Bei einem Geleitschiff muss man erwarten, dass es häufig in fernen Häfen anlegt.

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X76
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Ungelesener Beitrag von X76 »

Satinavian hat geschrieben: 12.02.2024 10:41 Ich denke, der Unterschied zwischen Geleit- und Kriegsschiff kann im Zweifel auch sehr klein ausfallen, da beide zu einem wesentlichen Teil für Kämpfe bebaut und ausgerüstet sind.
Das auf jeden Fall. Entscheidend ist natürlich die Gefährlichkeit der Reiseroute. Durch die blutige See reicht sicher kein "halbes" Kriegsschiff, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Wo man nur mit leichten Piratenseglern rechnet, hingegen schon.

Ebenso wie eine Güldenland- oder Uthuriafahrt ganz andere Anforderungen an ein Begleitschiff stellt, als eine Küstenfahrt.

Je nach Umständen wird man ein möglichst passendes Schiff auswählen.

Ich wollte eigentlich nur darauf hinaus, dass die Gefahren auf "normalen" Routen und wenn man sich nicht gerade im Krieg befindet überschaubar sind. Entsprechend muss es ein Begleitschiff auch nicht mit einem Kriegsschiff (oder vergleichbaren Gefahren) aufnehmen können, denn die üblichen Gefahren für die begleiteten Schiffe sind eher gering. Selbst ein schwer bewaffnetes Piratenschiff ist in der Regel keine Herausforderung für ein Kriegsschiff (selbst ein abgespecktes). Zumindest nimmt die Attraktivität der Beute bei der Risiko/Profit Rechnung der Feinde erheblich ab, wenn das Handelsschiff ein Begleitschiff an seiner Seite hat.

Daher auch die Vermutung, dass die Begleitschiffe oft auf Kosten und Nutzen optimiert sind und weniger auf die Kampfstärke ("Vollkriegsschiffe"). Wobei sich ein Begleitschiff von der anderen Seite betrachtet in Punkten wie Kampfstärke und Kampferfahrung etc. deutlich von bewaffneten Handelsschiffen oder Piratenschiffen unterscheidet.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall »

Die Verwendung und Ausstattung eines solchen Schiffes wird sich in der Tat von Einsatz zu Einsatz unterscheiden und sich stark an den zu erwartenden Gefahren orientieren.

Ein stark bewaffnetes Handelsschiff macht noch kein Kriegs- oder Geleitschiff. Und ich bezweifle eher, dass man ein Geleitschiff mit Handelswaren ausstattet.

Die Beispiele und Analogien etwa zu den hanseatischen Friedeschiffen suggerieren das eher nicht.
Wenn eine Schiffseignergemeinschaft eine Schiff für den Kampf ausstattet unterstellt sie es auch einem adeligen oder patrizischen Herren, z.B. dem Bürgermeister, der auch das entsprechende Aufgebot an Kriegsknechten aufbringen kann und den entsprechenden Hoheitsanspruch vertritt.

Das bedeutet auch, dass so ein Schiff neben dem Geleit in der Regel einen waschechten militärischen Kampfauftrag verfolgt, also ein Seegebiet patrouilliert und gezielt Seeräuber aufklärt und bekämpft, während die Händler die Ladung löschen und neu verhandeln.
So erzielt man ein Maximum an Friedenssicherung aus der gemeinsamen Investition.
Ein halb beladenes Schiff im Hafen abzufertigen verursacht dagegen unverhältnismäßig hohe Kosten, so dass man eigentlich schon immer versucht jede einzelne Handelskogge maximal auszulasten und die Krieger draußen zu lassen.

Je nach betrachteter Region, Ausstattung und Seefahrtstechnik macht es auch Sinn ein Geleitschiff im Verband zu fahren. In der Regel sind bei einem Großschiff immer Begleitschiffe wie Schniggen und Kattschiffe mit gemeint.
Oder man verteilt die Seekrieger gleich auf mehrere wendige und flachgehende Segelruderschiffe.
In der Regel steigert die geschickte Kombination und angepasste Seekriegstaktik verschiedener Einheiten die Kampfkraft und Einsatzflexibilität immens.

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