R028: Aus dunkler Tiefe

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Thallion
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R028: Aus dunkler Tiefe

Ungelesener Beitrag von Thallion » 20.04.2015 11:34

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im Mai 1997 erschienenen Romans Aus dunkler Tiefe von Barbara Büchner.

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Aus dunkler Tiefe
Vielleicht hast du Erfahrungen mit diesem Roman gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Fragen oder Meinungen zum Buch. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du den Roman kennst!

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Irike
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R028: Aus dunkler Tiefe

Ungelesener Beitrag von Irike » 04.09.2020 13:22

Alles in allem eine "Runde Sache" mit Chrakteren, die mir sehr gut gefallen.

Manko: Beim Kampf gegen
SpoilerShow
den Hauptbösewicht finde ich, dass der Sieg zu leicht errungen wird.
Daher nur 4 von 5.
Neugier bringt den Magier um.

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Orik
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R028: Aus dunkler Tiefe

Ungelesener Beitrag von Orik » 29.08.2021 20:22

Nachdem ich das Buch mit einem Abstand von ca. 14 Jahren nochmal gelesen habe:

Handlung:
Anfang und Mitte des Buches ist Handlung durchaus interessant, wenn auch nicht spannend. Das Ende ist leider an den Haaren herbeigezogen
SpoilerShow
Magier, die eine Wesenheit bannen können, zu dessen Bann es ursprünglich Götter gebraucht hat??
Handlung daher schwache 3 von 5

Charaktere:
Die Protagonisten sind erfrischend wenig heldenhaft. Das Verhalten des Elfen ist eher merkwürdig. Insgesamt aber durchaus Charakterentwicklung erkennbar.
3 von 5 Punkten

Antaginisten:
Der Antagonist war endlich mal wenig boshaft.
SpoilerShow
Sein frühes Ableben fand ich erfrischend anders, nicht immer bis zum letzten Moment warten.
die Kultisten waren leider alle böse aussehende Bösewichte, wer könnte schließlich sonst den Namenlosen verehren? Glubtschaugen, Außenseiter, schielendr Augen etc. Finde ich sehr klischeehaft. Die kleinen Vergessenen waren auch eher spärlich beschrieben. Das Uralte Wesen brachte auch keinen Schrecken.
2 von 10 Punkten

Atmosphäre:
Aventurisch ist es, Weiden als Besonderheit kommt weniger rüber. Abgesehen von den Elfen und dem einmal erwähnten Tempel bleibt auch Donnerbach eher charakterlos. Das der Herzog in Trallop alle der gut 6000 Einwohner kennt, inklusive der Haushaltshilfe eines Metzger, war einfach unglaubwürdig.
3 von 5 Punkten

Insgesamt vergebe ich somit 2,75 Punkte für ein Buch das nett unterhält aber dessen Ende so unbefriedigend ist, dass es das ganze Buch mit einem bitteren Beigeschmack beendet.

Hotzenplotz
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R028: Aus dunkler Tiefe

Ungelesener Beitrag von Hotzenplotz » 25.11.2021 09:26

Ich habe den Roman im Rahmen meiner Vorbereitung für die G7 gelesen. Ich wollte ein bisschen weidensche Luft schnuppern und vielleicht noch die ein oder andere Sichtweise der kosmisch-borbaradschen Verwicklungen mitnehmen. Ich hatte vor einiger Zeit im Rahmen der Vorbereitung meiner Orklanderkundung schon den Roman "Blutopfer" von der gleichen Autorin gelesen. Da ich dieses Buch sehr schlecht fand, erwartete ich hier nicht viel.

Handlung
Die Protagonisten versuchen den Tod eines Metzgers (Vater zweier Protagonisten) und das aufkommende "Böse" aus dem Neunaugensee aufzuklären. Dabei geraten sie an Borbaradianer und einen Kult des Namenlosen.
Die Handlung ist zwar nicht per se schlecht, aber es gibt deutliche Schwächen: Bei entscheidenen Szenen (Angriff auf Trallop) sind die "Helden" nicht dabei und am Ende erledigt der (NSC) freundliche Supermagier die Bedrohung ganz ohne die Protagonisten. Das ganze Setup hat einen deutlichen Cthulhu-Anstrich (die Alten Wesen aus dem All, die Nyä-Rufe der Kultisten), was aber auch an der Vorlage des Omegatherions liegen mag.
Manche Szenen wirkten auf mich geradezu hanebüchen (die Gefangennahme durch den Herzog), an anderen Stellen völlig überflüssig (Tempelbesuche ohne irgendeinen Einfluss auf die Story).
Man könnte auch sagen, dass viel zu viel Handlung in ein so kurzes Buch gequetscht wurde und gleichzeitig Platz für langweilige Beschreibungen oder Trivialitäten verschwendet wurde.

Protagonisten und Antagonisten
Es ist das Abziehbild einer Fantasy-Abenteuergruppe ohne jeden Tiefgang. Am ehesten charakterlich ausgebildet ist noch Gille, der Metzgersohn. Einige Beschreibungen waren eher arkward (angedeutete "Geschwisterliebe", Sexszene mit der Wirtin).
Die Antagonisten waren ebenfalls schwach. Der böse Schwarzmagier und das große Alte eben.

Darstellung Aventuriens
Hier muss man bedenken, dass der Schinken schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Das ein oder andere ist sicher so nicht mehr Kanon, aber das ist nicht schlimm. "Ich kann nichts böses getan haben, ich bin ja Graumagier" ist aber sicher damals schon fragwürdig gewesen. Ich bin mir nicht sicher, ob es einfach der Stil der Autorin ist oder der Versuch, aventurische Sprache glaubhaft darzustellen, aber einer Figur in einer Notsituation die Worte "Zu Hülf! Zu Hülf!" in den Mund zu, liest sich künstlich.

Fazit
Wie gesagt, ich habe den Roman aus bestimmten Gründen gelesen und nicht zur Freude am Lesen (wovon ich abrate).
Nette 2 von 5 Kaffeemühlen.

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