Wie viel Kredit für einen Helden(tm)?

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Timonidas
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 05.07.2022 13:17

Frostgeneral hat geschrieben:
05.07.2022 12:59
Efferds Wogen regelt das doch.
Laut Efferds Wogen (S.69) trauen sich nur sehr erfahrene Navigatoren nachts zu segeln, und dann auch nur bei sternenklarem Himmel.
Frostgeneral hat geschrieben:
05.07.2022 12:59
1 Kapitän bekommt meine ich 6 Dukaten, Geweihte (Efferd, Aves) 7 D.
Das kommt glaube ich sehr stark darauf an wie erfahren und gut der Kapitän ist, die kannst auch einen für 2 Silber haben, und nach oben wird es auch offen sein. Laut Efferds Wogen erhalten Kapitäne meist einen Gewinnanteil wenn ihnen das Schiff nicht selbst gehört.

Edit:
Frostgeneral hat geschrieben:
05.07.2022 12:59
Das reale Schifffahrt nachts nicht gefahren ist, stimmt aber natürlich
Auf hoher See durchaus, nur ist die aventurische Schiffahrt meist Küstennah, und da ist das sehr riskant.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 08.07.2022 14:24

Eadee hat geschrieben:
03.07.2022 21:05
- wie viel Geldreserven stehen der Nordlandbank von Khunchom zur Verfügung?
- wieviel Geld würde die NLB dem Held maximal als Kredit gewähren?
Da die NLB eigentlich "nur" eine größere (und natürlich sehr renommierte) Wechselstube ist, würde ich da nicht viel erwarten. Die Kunst der NLB ist ja ohne viel Geld auszukommen.
- Wieviel davon kann in Form von barer Münze gezahlt werden, wieviele Wechsel stellt das Bankhaus aus ohne zu riskieren dass sie irgendwann in Auszahlungsnöte kommen?
Da Geld in Aventurien Mangelware ist und nicht beliebig zur Verfügung steht und Münzwerte nicht umfangreich gesichert werden können sind solide Bankgeschäfte immer darauf aus Warentausche Vertraglich zu fixieren (Barattgeschäft).
Die Bank wird den Vorschlag machen die Söldner direkt anzuwerben und dem geweihten zur verfügung zu stellen. So werden Münezn wenn überhaupt benötigt nur kurzfristig gebunden und das tatsächliche Kapital läuft dann bis an die Zähne bewaffnet und gepanzert und auf zwei, besser vier Beinen mit dem geweihten mit und beschützt ihn sogar. :visieraufm: :lol:
Bonusfrage:
- Gibt es noch andere offensichtliche Geldgeber die man dem Helden bei der Nordlandbank empfehlen würde, wenn die NLB an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen sollte?
Jaa, alle die Wirkliche Kapitalwerte im Hintergrund haben. Die typischen Darlehensgeber der Adelshäuser sind nicht die Banken, sondern andere Adelige oder Patrizier mit ihren Handelsgilden und Handelshäusern. Hier in den Obsthainen und Mühlen der Baronien oder in den Schmieden der Städte werden tatsächlich die Werte geschaffen die dann den notwendigen Zins wieder einbringen um den Wucher oder die Renten eines Kreditgeschäftes zu bezahlen. Dem Adel Kredit zu geben bringt einem Bankier nichts, da er mit den Pfründen und Privilegien, die der Adel ihm zur Absicherung anbietet ohnehin nichts anfangen kann. Er ist schließlich nicht von Stand und jedwedes Auflehnen wieder Praios Ordnung bringt ihn ans Schafott.
Die Patrizier und ihre Gilden hingegen rechnen garnicht unbedingt damit jemals den Kredit wieder zurück zu erhalten. Nein, sie spekulieren natürlich auf die Privilegien und Herrschaftsansprüche, die ihnen ein Kreditgeschäft einbringen kann.

Daher würde ich den Empfehlungen in Handelsherr und Kiepenkerl folgen und dieses Darlehen als Vertrag, ähnlich einem Lehensvertrag ausgestalten - "Ihr gebt mir eine Armee und für eure gute Spende sollt ihr an unserem Kriegsglück teilhaben dürfen und Beute und Pfründe erhalten"
So gibt es auch viel Möglichkeiten zum Rollenspiel, etwa, wenn das Kriegsglück eine Weile ausbleibt, oder die Söldner der Stadt sich als Milizen entpuppen, die sehr bald eigentlich nur wieder nach Hause wollen.

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 08.07.2022 15:05

Ich sehe nicht inwiefern die NLB oder sonstige Geldgeber sich mit Beuteanteilen zufrieden geben sollten. Denn ob der Held überhaupt überlebt steht in den Sternen. D.h. es könnte sein dass überhaupt nie jemand zurückkehrt. Beuteanteile sind etwas das er seinen Truppen versprechen kann, ergänzend zu Soldzahlungen oder als ersatz falls die Kriegskasse zur Neige geht. Denn diese setzen ohnehin ihr Leben aufs Spiel und sie können beim Tod des Helden einfach ihre bisherige Beute nehmen und die Flucht antreten.

Einen direkten Vertrag zwischen der NLB und Söldnerbannern halte ich für nahezu ausgeschlossen weil sie sich dabei mit den örtlichen Machthabern anlegen würden. Es wird schon für den Helden ein politischer Drahtseilakt wenn er mehr als eine Hand voll Söldner aus Khunchom anheuern will, denn so nah am Kriegsgebiet will die Stadt sich sicher nicht entblößen lassen. Mit Staatskunst 16 (Diplomatie) vermute ich mal dass er es schafft sich keine Feinde zu machen, aber den Großteil seiner Truppen wird er wohl trotzdem wo anders her holen müssen.

Daher frage ich hier explizit nur nach den verfügbaren finanziellen Mitteln und deren Form (Gold, Juwelen, Schmuck, Wechsel, Whatever) und den Konsitionen zu denen er an diese Mittel herankommen könnte.

Und als Ergänzung: dem Helden ist bewusst dass in Khunchom selbst keine Armee zu rekrutieren sein wird. Der Ausflug dient laut Angabe der Spielerin vor allem zwei Gründen:
1. Geldmittel gewinnen um überhaupt Truppen anheuern zu können
2. Kontakt zum Sultan Mustafa von Unau aufnehmen und diesen überreden mit zu reiten, damit es leichter wird Novadi zu rekrutieren.

Tatsächlich hat der Held bereits insgesamt 60 Rondragläubige Kämpfer sowie ein Banner thalusische Söldner, zusammen mit der restlichen Heldengruppe in Mherwed zurückgelassen, damit diese die Stadt halten bis ein Entsatzheer aufgestellt ist. Er nimmt nur eine Halbschwadron novadische Reiter mit, um bei der Rekrutierung in den Wüstenstämmen nicht mit ungläubigem Gefolge anzuecken.

Meine aktuelle Einschätzung ist dass der Held in Khunchom schon um die 20.000 Dukaten auftreiben können sollte, sofern er auf entsprechende Konditionen eingeht (hoher Zinssatz, siegeln des Vertrages sowie eine schriftliche, gesiegelte direkte Anweisung an seinen Vogt, die geschuldete Menge sofort zu begleichen. Die NLB kann dann sicherstellen dass die Anweisung asap in Schwertleihe ankommt und falls der Vogt Zahlungsunwillig oder Zahlungsunfähig sein sollte können sie sich direkt an das Haus Hardenfels wenden, d.h. Calerine von Albenhus, in der Hoffnung dass das Haus die Schuld begleicht um den Ruf und die Kreditwürdigkeit der Familie zu waren).
Die Form in welcher er diese Werte durch die Wüste transportieren will, sowie die verfügbare Traglast werden natürlich relevant.
Hier könnte ihre Signatur stehen.

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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 08.07.2022 15:48

Vasall hat geschrieben:
08.07.2022 14:24
und Münzwerte nicht umfangreich gesichert werden können
Wie kommt man den darauf? Die NLB ist eng vernetzt mit den Magierakademien in Khunchom und Festum die beide absolute Spezialisten im Bereich der Objektmagie sind, und wie die Münzwerte umfangreich sichern können.

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Ungelesener Beitrag von Vasall » 08.07.2022 16:10

Magie sollte keine Basis für (Geld-)Geschäfte sein sondern Vertrauen.
Eadee hat geschrieben:
08.07.2022 15:05
Einen direkten Vertrag zwischen der NLB und Söldnerbannern halte ich für nahezu ausgeschlossen weil sie sich dabei mit den örtlichen Machthabern anlegen würden.
Genau, das meine ich doch.
Deshalb, und auch wegen dem was du danach schreibst finde ich die NLB ungeeignet und er sollte sich an die Mächtigen wenden.
Eadee hat geschrieben:
08.07.2022 15:05
Die Form in welcher er diese Werte durch die Wüste transportieren will, sowie die verfügbare Traglast werden natürlich relevant.
Deswegen der Vorschlag einen Vertrag über künftige Warenrausche oder Pfründe und Renten abzuschließen. Die Urkunde hat keine Verfügbarkeitsprobleme und auf Vertrauen und Standesehre kommt es hier vor allem an, nicht auf die Münzen.
Die sind wichtig für den alltäglichen Großhandel.

Aber ich wiederhole hier nur dass, was in Handelsherr und Kiepenkerl für Spielleiter empfohlen wird, die ihren Helden umfangreiche Mittel in die Hände geben wollen.

Die Idee finde ich super, daher wollte ich darauf hinweisen, dass die Menge an verfügbarem Münzgeld hier kein Hindernis / Begrenzung darstellen sollte.

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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 08.07.2022 19:20

Vasall hat geschrieben:
08.07.2022 16:10
Magie sollte keine Basis für (Geld-)Geschäfte sein sondern Vertrauen.
Was soll das den heissen? Es ist nun mal gesetzt dass die Schatzkammern der NLB magisch gesichert sind. Und das macht ja auch nur Sinn, schließlich ist die Basis von Geldgeschäften Vertrauen, und da hilft es nicht wenn jeder dahergelaufene Schlossknacker die Bank ausplündern kann. Zumal ein weiterer wichtiger Aspekt des Vertrauens ist dass man als Kunde jeder Zeit seinen Wechsel einlösen kann, damit ist die Theorie "die NLB hat nicht viel Geld" irgendwie absurd. Wie ich schon früher sagte, niemand würde einer Bank sein Geld anvertrauen, wenn er es nicht wieder bekommen könnte.
Vasall hat geschrieben:
08.07.2022 16:10
Deswegen der Vorschlag einen Vertrag über künftige Warenrausche oder Pfründe und Renten abzuschließen. Die Urkunde hat keine Verfügbarkeitsprobleme und auf Vertrauen und Standesehre kommt es hier vor allem an, nicht auf die Münzen.
Aber wäre der Geweihte dann nicht überflüssig in diesem "Geschäft". Wenn er "die Mächtigen" (also den Großfürsten?) überzeugt eine Armee auszuheben und gegen Al'Anfa in den Krieg zu ziehen, warum sollten die da einen Vertrag mit dem popeligen Rondrianer abschließen? Die bräuchten ihn dann ja wenn überhaupt nur als Offizier und können ihn dafür einfach bezahlen. Für die Al'Anfaner wird es ja so oder so keinen Unterschied machen warum der Großfürst mitmischt. Oder verstehe ich da was falsch?

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