Sappeur Regimenter in Aventurien

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
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Stone Lion
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Sappeur Regimenter in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Stone Lion » 13.05.2022 13:12

Aryador hat geschrieben:
12.05.2022 09:23
Und nein, ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass "der klassische Kampfmagier" sowas kann. Es bräuchte nämlich, wie ja oben geschildert, einen Menschen, der sich insbesondere auch gut mit Gesteinskunde, Geographie und den entsprechenden Materialien auskennt, um abschätzen zu können, was seine Magie bewirkt.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
12.05.2022 21:28

Die brauchbarsten Sprüche für das ganze sind (rein spontan, wahrscheinlich vergesse ich die Hälfte) [neben Dschinnenruf und Invocatio Maior] Penetrizzel, Fortifex, Wand des Elements (v.a. Erz), Solidirid, Motoricus/Hexenholz, Flimflam, für extrem harte Stellen vielleicht auch noch ein Desintegratus (oder ein Caldofrigo?)...
Was die Zaubersprüche angeht, teile ich die Einschätzung. Der Seekriegszweig von der Universität Al‘Anfa scheint mir dazu ganz gut aufgestellt zu sein. Allgemein scheint der Sprüchekanon denen von Schiffsmagiern recht ähnlich zu sein (Olport). Mirham wurde ja bereits genannt (insbesondere Golems).

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Magier an einer Akademie speziell für diese Aufgabe ausgebildet wird. Ist halt ein Nischenthema. Vielleicht erstellst Du Dir den passenden privaten Lehrmeister.
Andwari hat geschrieben:
13.05.2022 09:16
Zur Berücksichtigung von Magie:
Leider beruht die mittelreichische Militärgeschichte (Plot) der letzten 40 Jahre maßgeblich darauf, dass bornierte Militärs immer wieder völlig überrascht werden - auch durch Magie und dabei nicht mal die unwahrscheinlichen Neuerungen. Jedem Adepten des Jahres 1002 BF könnten magische Maßnahmen einfallen, die ein mittelreichisches Heer merklich beeinflussen und für die offensichtlich keine Maßnahmen zur Verhinderung bzw. standardmäßigen Nutzung existieren. Von den verschrobenen Ideen von Hexen, Druiden oder Orkschamanen ganz zu schweigen.

Magie ist in Aventurien nicht selten/obskur und man hätte eigentlich historische Belege für die Möglichkeiten/Gefahren von Magienutzung (Magierkriege) im Krieg.
SC-Zauberer haben natürlich Ideen, wie sie sich einbringen können - und die Nicht-Erwähnung jeglicher magischer Sicherungen bzw. Verfahren dazu macht es schwierig, diese in einen "vernünftigen" Rahmen zu bringen, d.h. darzustellen, dass alle auch mit Magie arbeiten bzw. sich dagegen wappnen (und nicht nur gegen den einen SC).
Stimmt, da waren die Bosparanischen Legionen schon mal deutlich weiter und, was Magieeinsatz angeht, besser aufgestellt. Liegt aber wahrscheinlich auch an dem Low vs. High Fantasy Konflikt. DSA hat sich ja grundsätzlich an Ersterem orientiert. In Eurer Spielgruppe könnt ihr das ja halten, wie Ihr wollt. Insbesondere aus Borbarads Rückkehr mit all seinen Nachwehen sollte man bzgl. Magieeinsatz im Kampf in Aventurien schon Lehren gezogen haben.

edit: Fehlerteufel
Zuletzt geändert von Stone Lion am 13.05.2022 14:19, insgesamt 2-mal geändert.

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 13.05.2022 13:26

ich kann mir vor allem nicht vorstellen, dass eine 12G-kult-nahe weißmagische Reichsakademie des Mittelreiches derartige Magier ausbildet: Zum einen, weil Elementarismus (oder ersatzweise agrimothische Dämonologie) nicht gerade weißmagische Spezialität ist, zum anderen, weil die (in Sappeurs-Belangen wohl mitredende) Ingerimm-Kirche nicht besonders Magiefreundlich ist.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 13.05.2022 16:01

Vielleicht wäre so eine Ausbildung auch was für Lowangen, oder das Stoerrebrandt-Kolleg.

Zumindest gibt es hier Bedarf für Bergbau und Handel mit Mineralien.

Oder man platziert Beziehungen zu den Akademien nach, oder einen Lehrmeister in Uhrenberg, wo dann gleich noch der Söldneranschluss besteht.

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 13.05.2022 17:07

Nostria?
Weißmagisch, Objekt und Umwelt. Profan sind sie für Magier recht gut aufgestellt was das Sappeurshandwerk betrifft und irgendwie muss ich immer an den Flandern und den achtzigjährigen Krieg mit seinen Belagerungen denken - auch wenn Nostria bestimmt noch nicht da angekommen ist und sie vermutlich keine magischen Wesen als Hilfskräfte einbinden... Aber hat nicht das Horasreich schon Connections zum nostrischen Herrscherhaus und könnte daraus Vormachtsansprüche ableiten? Und wenn die Union von Salza dann unter schädlichen thorwaler Einflüssen sich lossagen will und vielleicht sogar die Galahan-Versteher in Albernia eine horasische Machtprojektion in Nostria unterstützen würden....

Der Sprüchekanon und besonders der militärische Part ist dafür bestimmt ausbaubar und wäre als Gegengewicht zu den Andergastern und deren Kampfmagiern vielleicht nachvollziehbar - wenn Nostria nicht so verdammte alle-Welts-Versteher wären.
Es sind halt keine Zwerge und ihre Sappeursexpertise wird sich vermutlich eher auf die diversen Herausforderungen aus der Kombination sandiger Grund und Grundwasser beziehen als das Durchbrechen von Gesteinsschichten in diversen verschiedenen Formen abhängig von Gesteinsarten wie es bei Zwergen verbreitet ist.

hach...Ostende, Breda...

Da man allerdings fast nur die Holz-Motten der Andergaster und die Thorwaler bekämpfen muss, werden die offensiven Belagerungserfahrungen vermutlich eher in ausländischen Dienst erworben werden. Irgendwie gibt es in Aventurien kaum ein Reich was derart oft und viel in Kriege mit und gegen hochwertiges Schanzwerk verwickelt wird, dass sich dedizierte Sappeursmagierakademien langfristig lohnen würden. Am ehesten vermutlich in Yaquirien und dafür verstehen sich die beiden Kaiserreiche in letzter Zeit leider viel zu gut. Weshalb Sappeursmagier vermutlich in die Schublade Sold- und Lohnmagier fallen werden und damit meist eher dunkelgrau als weiß sein dürften...
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
Michel de Montaigne (1533-1592)

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Stone Lion
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Ungelesener Beitrag von Stone Lion » 13.05.2022 21:22

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
13.05.2022 13:26
ich kann mir vor allem nicht vorstellen, dass eine 12G-kult-nahe weißmagische Reichsakademie des Mittelreiches derartige Magier ausbildet: Zum einen, weil Elementarismus (oder ersatzweise agrimothische Dämonologie) nicht gerade weißmagische Spezialität ist, zum anderen, weil die (in Sappeurs-Belangen wohl mitredende) Ingerimm-Kirche nicht besonders Magiefreundlich ist.
Das sehe ich auch so. Was ich mir eher vorstellen kann, sind die Tulamidenlande. Dort hat man traditionell eine andere Einstellung zu Magie und mit den richtigen Elementarsprüchen dürfte man in den Gebiet durchaus was reißen können.

Von mehr als zweifelhafter Gesinnung sind die Institute in Yol-Ghurmak oder Mendena, aber dort wird ein solides Skillset zur Verfügung gestellt. Mit einer besonderen Hintergrundgeschichte oder in einer „bösen“ Gruppe geht da was.
Darjin hat geschrieben:
13.05.2022 17:07
Am ehesten vermutlich in Yaquirien und dafür verstehen sich die beiden Kaiserreiche in letzter Zeit leider viel zu gut. Weshalb Sappeursmagier vermutlich in die Schublade Sold- und Lohnmagier fallen werden und damit meist eher dunkelgrau als weiß sein dürften...
In Myranor kann ich mir eine solche Ausbildung übrigens viel besser vorstellen. Erfahrungen dazu liegen am ehesten im Horasreich vor.

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Ungelesener Beitrag von Andwari » 14.05.2022 11:04

Jede kreativ eingesetzte magische (und auch klerikale) Unterstützung kann mMn die typischerweise magiearm dargestellte mittelaventurische Kriegsführung massiv beeinflussen - einfach weil beide Parteien eine Menge neue Möglichkeiten berücksichtigen müssen.

Die Ausgangsfrage war eigentlich nicht auf Magie bezogen - und hatte auch nicht spezifiziert, was eigentlich bespielt werden soll:

A) ein Ex-Sappeur in irgendeiner Abenteurergruppe
B) ein Grüppchen von Spezialisten, die auf allerhöchsten Befehl in Spezialmissionen das Heer unterstützen (weitgehend außerhalb der Befehlskette)
C) eine Gruppe, die innerhalb des Systems agiert und die Beschwernisse eines Kriegszugs miterlebt.

Gerade bei C) müsste man überlegen, wie man die "zwangsrekrutiert ins Plänklerregiment"-Situation vermeidet, also dass typischerweise überqualifizierte Helden nicht bald zu der verfestigten Erkenntnis kommen, dass die stärksten Waffen des Feindes im eigenen Kommandeurszelt sitzen.

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Ungelesener Beitrag von Darjin » 16.05.2022 10:16

Andwari hat geschrieben:
14.05.2022 11:04
Helden nicht bald zu der verfestigten Erkenntnis kommen, dass die stärksten Waffen des Feindes im eigenen Kommandeurszelt sitzen.
Trotzdem wird man den Befehl zur Sicherstellung der feindlichen finanziellen Mittel in der Zentralbank in Han...Bagd... Mendena bestimmt umsetzen und auf sehr kreative Art und Weise von dem durchgedreh.... kreativen Teppichpiloten abgeholt während der Hauptkämpfer paralysiert ist und der Socializer mit einer der schwarzen Amazonen rumflirtet.
:dunkelheit: Ich liebe es wenn es Plan zusammen kommt (oder so...)

Die Hassliebe auf die Butterbars und alles Höhere gehört eigentlich einfach zum guten soldatischen Charakterhintergrund dazu - gerade mal wenn man den Zirkus hinter sich gelassen hat - gerade mal als Sappeure (ich höre dir tapsen, Tommy Shelby!).
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