Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 02.12.2018 19:23

chizuranjida hat geschrieben:
02.12.2018 17:52
Nur unter der Voraussetzung, dass man sich darauf verlassen kann
Man kann, ist einfacher für die Autoren.
chizuranjida hat geschrieben:
02.12.2018 17:52
Es kommt drauf an, was die Regeln hergeben
Sollte es nicht heißen, was die Regeln für die SCs und deren Verbündete hergeben?

Deine Argumentation würde Sinn machen, wenn sie denn für beide Seiten des Konflikt gelten würde.

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 02.12.2018 19:28

chizuranjida hat geschrieben:
02.12.2018 19:03
Der pflichtgemäße Heldentod von Raidri-Abklatsch Nr 5 ist keine Szene, die ich haben muss. Aber das mag Geschmackssache sein.
Kann ich glaube ohne schlechtes Gewissen sagen: Ja, ist es.
Stand glaube in Wege des Meisters... ein Buch, welches ich persönlich für den größten Müll seit Borbarads Raumschiff sehe.
Wenn man aber in seiner Gruppe keine "Mächtigen NSCs" haben möchte, die "den Helden die Show stehlen", dann gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Man hat jedes Recht, sich über unlogische und schlecht Dargestellte/unfähige NSCs zu beschweren verloren ;)
2. Man muss seinen Spielern mal klar machen, dass "Ich trink Bier in der Schenke" keine AP wert ist und sie was tun müssen für ihr Geld.

Denn wenn man die Helden ordentlich fordert und zwingt, in harten Kämpfen auch wirklich alles zu geben, dann ist auch ein Waldemar kein "Über-NSC" sondern die coole Sau vom gestrigen Saufgelage.
Nicht grundlos wurde Brin ja explizit als Soldatenkaiser dargestellt. Als Feldheer, dem das Wohl seiner Soldaten über alles ging und der auch öfters mal incognito zwischen seinen Soldaten am Lagerfeuer saß (bestes Beispiel hierfür im Roman zu JdG)

Bei uns war Dexter der Meister der KGIA, der quasi alles irgendwie regeln konnte, so es irgendwie in seiner Macht lag.
Rohaja und Emer waren Licht einfach "Kaiserin/Reichsregentin", sondern eben auch Mensch. Wir haben mit Emer eine Nacht im Wirtshaus zugebracht, bei der die arme Frau seit dem Todes Brions endlich einmal schwach und das um ihren Liebsten trauernde Mädchen aus Albernia sein durfte.
Für Rondrasil würde sich eine Szene wie von dir für Waldamar anbieten. Stilvoll mit einem "Kümmert ihr euch um die Wolke, überlasst den Untoten mir.... Und... Lebt wohl..." (Weil Rondrasil dürfte sich klar gewesen sein, dass er gegen einen solch wichtigen Schergen der Dämonen fallen wird. Vermutlich nicht im Zweikampf, aber durch irgendeine Falle danach. (Wie etwa den Nirraven oder ähnliches.)


Ich stimme also Sumaro zu: Wenn der SL es ignoriert, dass er wichtige NSCs als wichtig darstellen muss, und wichtig meint hierbei auch fähig, dann ist das nicht die Schuld der Welt oder des Abenteuers. Und ganz wichtig: Wer seinen Spielern von vornherein das Gefühl gibt, dass die Welt ohne sie sofort ins Chaos stürzt... stellt meinem Geschmack nach keine Welt, sondern eine Theaterbühne dar. Normalerweis sind es nämlich eben genau NSCs wir Racalla, Dexter, Rondrasil, Waldemar oder auch Rakorium, welche die Welt mit Leben erfüllen und den Helden als Vorbild dienen.

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 02.12.2018 22:29

Vorschläge für die Motivation von Razzi (bzw. für die fehlende, nach Gareth weiterzuziehen):
- Er könnte Nachschub an Theriak brauchen. und nachdem er seine wichtigste beute gesichert hat...,
- die Vernichtung des Aroqa-Banners hat seine Strategie gestört und er muss jetzt in Wehrheim neu rekrutieren (z.b. erst zum nächsten Neumond wieder möglich...),
- GCEG könnte sich die Vernichtung Gareths explizit für sich selbst ausbedungen haben,
- Razzi könnte von Anfang an dazu vorgesehen sein, die Flanke nach Norden (Weiden, Donnerbach) oder Westen (Greifenfurth) zu sichern,
- Razzi könnte erst mal vorhaben, das aus Greifenfurth/Donnerbach zu sichern, was die Tairach-Priester haben wollten... könnte seine Herrin interessieren und/oder ihm auf dem Weg zur Wiederauferstehung/Wiedergeburt behilflich sein.
Die Motivation muss mMn auch nur klar sein, wenn die SC die Möglichkeit haben etwas darüber rauszufinden. (Abgefangene Briefe, Befehlsdepeschen, Verhöre, Schwarzes Auge, ...) Hilft aber natürlich bei der Stimmigkeit.

Ufo:
- finde Frostgenerals Idee mit dem Limbus gut
- Für die Reise durch diesen könnte ein großer Gardianumsschild ganz brauchbar sein, weil es da auch von unerwünschten Dämonen wimmelt. und die Aufrechterhaltung dort ist ein klacks. Wäre vermutlich alleine durch Matrixgeber-Artefakte machbar. Hält nach verlassen des Limbus halt nur mehr kurz (<1SR). Wobei ich es ja halb dort lassen würde, um das Schweben zu erklären)
- wenn die Pläne für das Ding bei der KGIA liegen, könnte es gut sein dass sie erst mal niemand versteht (die entsprechende Magietheoretische Expertise wäre vielleicht in Punin, Khunchom oder am IAA, aber um die einzuholen müsste man Staatsgeheimnisse aufgeben... und die Reichsakademien haben halt Kompetenzen auf eher anderen Feldern).
-
Na'rat hat geschrieben:
27.11.2018 17:56
Frostgeneral hat geschrieben:
27.11.2018 12:22
Die Pläne von KholakKai liegen aktuell vor
Dafür werden hoffentlich ein paar Leute als Hochverräter hingerichtet und deren Familien entlehnt/aus dem Land gejagt.
Sie dort in der KGIA zu lagern ist KEIN HOCHVERRAT, denn die KGIA (und nicht irgendwelche SC) sind zu dem Zeitpunkt die aus MR-Sicht zuständige Stelle. Vielleicht erinnert sich Paligan dran, dass es da mal was gab, was kein Mensch geblickt hat, was von einigen Zeichnungen her aber dem entsprechen könnte was da über Wehrheim zu sehen war.




Na'rat hat geschrieben:
27.11.2018 17:56
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
27.11.2018 17:19
andere Mittel aus Auraleths Kammern. Natürlich nicht vom Boden aus gewirkt, sondern auf dem Ufo an besonders verwundbaren Punkten...
Hat ja vor Wehrheim so toll geklappt...
Heerwurm vernichtet, Wolke ausgetrieben... ganz erfolglos waren sie nicht. nur nicht auf alles vorbereitet... Aber man kann natürlich auch alles schlecht machen, was die "Totalversager", die den inkompetenten NSC nur wenig nachstehen, so fabrizieren.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 02.12.2018 23:10

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
- Er könnte Nachschub an Theriak brauchen. und nachdem er seine wichtigste beute gesichert hat...,
Und warum hat er sich überhaupt auf eine Allianz eingelassen? Der Wurm hätte jederzeit selbst nach Gareth flattern und sich Emer schnappen können, hätte ihn genauso wenig jemand aufhalten können.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
die Vernichtung des Aroqa-Banners hat seine Strategie gestört
Welche Strategie?
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
- GCEG könnte sich die Vernichtung Gareths explizit für sich selbst ausbedungen haben,
Also warum genau ist der Wurm dann mitgekommen? Die 250.000 potenzielle Untote wird ja jetzt der Laser des Todessterns weglasern.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
- Razzi könnte von Anfang an dazu vorgesehen sein, die Flanke nach Norden (Weiden, Donnerbach) oder Westen (Greifenfurth) zu sichern,
- Razzi könnte erst mal vorhaben, das aus Greifenfurth/Donnerbach zu sichern,
Da muss nichts gesichert werden, die Mittelreicher wurde gerade wieder vernichtet worden und sind überhaupt unfähig.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
Die Motivation muss mMn auch nur klar sein, wenn die SC die Möglichkeit haben etwas darüber rauszufinden.
Auch hier bin ich anderer Meinung, aus der Motivation erschließt sich, wie und welche Mittel die Antagonisten einzusetzen bereit sind. Ein Wurm der nur den Paktbruch, ein reichlich überstrapazierter Topos, plant hat irgendwie keinen Grund sich mit Glatze einzulassen und sich daran zu halten.
Die Glatze ist hat schon ein paar tausend seiner zukünftigen Menschenopfer weggelasert und will jetzt noch ein paar zehntausend mehr weglasern. Sollte irgendwie der Zeitpunkt sein, in dem man dieser in den Rück fällt. Den Einfluss gleich zweier Erzdämonen schwächt und einem dritten vergaukelt ein paar Millionen Untote zu erheben.
Grund für die Allianz wäre dann gewesen, den Irren so gut es geht in die richtige Richtung zu stoßen, damit man es nachher noch leichter hat. Wobei sich auch die Frage stellt, was die Mittelreicher gegen den als unbesiegbar gesetzten Drachen hätten machen können.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
- wenn die Pläne für das Ding bei der KGIA liegen, könnte es gut sein dass sie erst mal niemand versteht (die entsprechende Magietheoretische Expertise wäre vielleicht in Punin, Khunchom oder am IAA, aber um die einzuholen müsste man Staatsgeheimnisse aufgeben... und die Reichsakademien haben halt Kompetenzen auf eher anderen Feldern).
Die Pläne lagen Jahre sinnlos rum. Zeit genug Expertise einzuholen. Was Plänen sollen, die man nur mit mehrfachen akademischen Weihen verstehen soll sei auch mal angefragt.
Wobei mich auch interessieren würde, wo den die Kompetenzen der Reichsakedemien liegen sollen und wie diese sich zeigen.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
Sie dort in der KGIA zu lagern ist KEIN HOCHVERRAT
Erkläre das mal denen die vor Wehrheim dabei waren. Dürfte schwieriger werden, wurden die ja weitgehend weggelasert. Auch geht es weniger um das lagern, sondern um das nicht nutzen.
Weiterhin sind es nicht nur die Pläne, sondern die geradezu gigantischen Mittel, welche in das UfO geflossen sind. Die hat man auch nicht bemerkt.
Wenn die also nicht völlig unfähig waren bietet sich Verrat als Erklärung an. Ist ja nun nicht wirklich was neues, dass mittelreichische Eliten plötzlich von der Fahne gehen.
Man hat also die Wahl zwischen, die KGIA ist eine von Idioten geführte Versagertruppe (was wiederum auf die Leute zurückfällt welche sie haben gewähren lassen ) oder die Elite der KGIA hat das Reich bewusst getäuscht. Da gibt es keinen 9/11 Untersuchungskomission, die ein paar Jahre später mal ein Gutachten vorlegt. Da geht es zu wie in Moskau nach dem 22. Juni 1941.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
Heerwurm vernichtet, Wolke ausgetrieben... ... Aber man kann natürlich auch alles schlecht machen, was die "Totalversager", die den inkompetenten NSC nur wenig nachstehen, so fabrizieren.
Heer verloren, Kontrolle über das Schlachtfeld verloren, Wehrheim verloren, Reichselite verloren, Thronfolgerin verloren, unzählige Rondra- und Praiosgeweihte verloren. Der Heerwurm wurde in der hiesigen Darstellung etwa halbiert.
Die Mittelreicher waren auf gar nichts vorbereitet, haben sich treudoof zu einer konventionellen Schlacht aufgestellt, als hätte es den Borbaradkrieg nicht gegeben und ihre ganzen Vorbereitungen haben gar nichts genützt.
Eher schwierig, dass es irgendwas anderes als vollständiges Versagen auf allen Ebenen und verheerende Niederlage hinzustellen.
Auf der Habenseite steht einzig, dass man jetzt von dem UfO weiß.

Okay, sie haben die Wolke entschworen. Beschwört man halt eine neue, zumal die ja nur taktisch relevant war. Der halbe Heerwurm vernichtet. Pyrrhussieg?
Zuletzt geändert von Na'rat am 02.12.2018 23:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 02.12.2018 23:10

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
- wenn die Pläne für das Ding bei der KGIA liegen, könnte es gut sein dass sie erst mal niemand versteht (die entsprechende Magietheoretische Expertise wäre vielleicht in Punin, Khunchom oder am IAA, aber um die einzuholen müsste man Staatsgeheimnisse aufgeben... und die Reichsakademien haben halt Kompetenzen auf eher anderen Feldern).
Mein Kampfmagier kam tatsächlich dank hoher Magiekunde, Kriegskunst und Co auf die Idee, dass es etwas derartiges sein könnte (Die Nostriaken haben ja auch ab und zu mal was Schweben lassen). Selbst die Mithelden haben ihn für die Idee ausgelacht, zumal es außer irgendwelchen skurilen Bauplänen für ein übergroßes Geschütz bei uns an Plänen nichts gab. Wir hatten quasi die Skizzen für die Geschütztürme... auf die Bismark kam trotzdem keiner ^^
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
Sie dort in der KGIA zu lagern ist KEIN HOCHVERRAT, denn die KGIA (und nicht irgendwelche SC) sind zu dem Zeitpunkt die aus MR-Sicht zuständige Stelle. Vielleicht erinnert sich Paligan dran, dass es da mal was gab, was kein Mensch geblickt hat, was von einigen Zeichnungen her aber dem entsprechen könnte was da über Wehrheim zu sehen war.
Ich glaube, dass er hier eher meinte, dass irgendwelche Hochverrats-Klagen am Hals haben, weil sie die Baupläne eines Klugheit 21 Meistermechanikus nicht verstehen konnten. Vom magomechanischen Aspekt ganz zu schweigen. Man braucht ja für die Baupläne nicht nur Kriegskunst und Magiekunde, sondern auch Mechanik, etc. (An der Mechanik scheiterte es bei meinem Magier. Deswegen war es für ihn immer eine Möglichkeit, aber eine, die eh völlig abwegig ist.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
02.12.2018 22:29
Heerwurm vernichtet, Wolke ausgetrieben... ganz erfolglos waren sie nicht. nur nicht auf alles vorbereitet... Aber man kann natürlich auch alles schlecht machen, was die "Totalversager", die den inkompetenten NSC nur wenig nachstehen, so fabrizieren.
Macht er seit etwa 3 Seiten... ich frag mich ja immer noch, wie viel Unfug oder Desinteresse für Atmosphäre sein damaliger SL da an den Tag gelegt hat... Gefühlte 90% seiner Kritiken lassen sich mit "Meister hat strickt nach Buch ohne Hirn gemeistert" erklären....

Na'rat hat geschrieben:
02.12.2018 23:10
Die Pläne lagen Jahre sinnlos rum. Zeit genug Expertise einzuholen. Was Plänen sollen, die man nur mit mehrfachen akademischen Weihen verstehen soll sei auch mal angefragt.
Wobei mich auch interessieren würde, wo den die Kompetenzen der Reichsakedemien liegen sollen und wie diese sich zeigen.
Jain, lagen sie nicht. Das entsprechende Vorabenteuer spielt im Firun 1025. Das AB ist hierbei empfohlen, aber kein fester Teil der Kampagne. Ansonsten werfen wir bitte auch ganz Aventurien vor, dass sie keine Karmesinroten-Wiederauferstehungs-Pillen haben. Hat mein Alchimist damals aus dem Orkland mitgebracht und dem Roten Salamander sowie der Grauen Gilde verkauft.

Aber selbst, wenn man die Pläne in dem AB erbeutet, was nicht einmal vorgesehen ist (!!), liegen zwischen Rückkehr nach Gareth (Schätzungsweise im Tsa oder Phex 1025) und dem Einfall des Heerwurms (PER 1027) etwa 2 Jahre. Streichen wir mal die ersten 6 Monate dafür, dass irgendwer ne geringe Ahnung bekommt, was die Pläne überhaupt darstellen könnten. Dann geht ein weiteres Halbjahr drauf, bis die entsprechenden NSCs herbeigeschafft werden. Jetzt hast du quasi 1 Jahr, in dem die Pläne eines Meistermechanikus, multipliziert mit Pakt- und Dämonenkram multipliziert mit Arkanomachnaik multipliziert mit "Das gabs noch nie Alrik. Lass solche Schwachsinnsideen". Multipliziert mit weiteren Faktoren, je nach Aventurien.

Und nochmal: Das setzt voraus, dass "Stadt der 1000 Augen" erfolgreich gespielt, dabei die komischen Baupläne eingepackt und diese dann sicher in Gareth angekommen und von der KGIA in Zusammenarbeit mit den besten Baumeister, Mechanikern und Magiern die sich finden lassen analysiert werden....

Aus heutiger Sicht ist klar "Jop, fliegende Festung". Als das AB damals rauskam, hatte weder wer IT noch OT eine Idee, das es sowas in Aventurien geben könnte.
Zuletzt geändert von Wolfio am 02.12.2018 23:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 02.12.2018 23:18

Wolfio hat geschrieben:
02.12.2018 23:10
Gefühlte 90% seiner Kritiken lassen sich mit "Meister hat strickt nach Buch ohne Hirn gemeistert" erklären....
Das JdF ist halt schlecht. :lol: Und Frostgeneral hat viel, viel zu viel daraus übernommen.

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 02.12.2018 23:19

Uhm, selbst im Limbus ist das Aufrechterhalten so einer gewaltigen Fläche echt... schwer. Der Gardianum alleine kostet allein in der Basis-Variante ohne irgendeine Art von weiterer Ausdehnung pro 5 Minuten bei minimalem Einsatz 54 AsP, wenn man nur die Mindest-AsP einsetzt (Aufstufen um 4 Stufen vervierfacht die Kosten, erfordert einen ZfW von 20+ und eine SpoMod mit Einsatz von mind. +10). Damit wird man selbst als Koryphäe in dem Zauber, die ich hier auch nicht sehe, nicht glücklich. Aber sagen wir, das geht noch, sind immerhin nur 5 AsP und dafür hat man ein paar TP Schutz (der jederzeit zusammenbrechen kann, wenn man von einer Flammenlanze getroffen wird), dann kommt der Fortifex hinzu. Dieser ist noch einmal bedeutend teurer (er hat nicht mal eine brauchbare Rechenformel). Geht man davon aus, dass er 11 AsP für 2x2 Schritt kostet, dann steigen die Kosten natürlich enorm an, wenn man mal auf eine Kuppel von mehr als einer Meile Durchmesser kommen will.

Egal wie man es dreht, das Ding, welches nur eine geringe Halbwertzeit hat, ist schon weitestgehend unnötig und auch viel zu teuer.

Ansonsten ist es schon so, dass man im offiziellen Abenteuer nicht unfassbar viel erreicht. Wie ich schon dargelegt habe, ist allein der dämliche Exorzismus mit Plagenknolle lachhaft. Schon beim ersten Spielen habe ich mit meinem Magier den SL ins Schwitzen gebracht, als ich nach der Erschwernis fragte und dann ausrechnete, dass mein Magier den locker alleine wegmacht. Ich habe es dann nicht getan, weil Plot und so. Aber die gesamte Grundkonzeption des Abenteuers ist schon eher fragwürdig. Und der Erfolg der NSC gering, vor allem vom Gegner geplant (und hier sprechen wir nicht mal von Haffax etc., der ja durchaus so etwas mal antizipieren könnte, Haffax Ende ist ja komplett am Charakter vorbei).

Ich denke also, dass die meiste Kritik schon sehr gut angebracht ist, sobald man sich anschaut, was man für Möglichkeiten hat und was man davon nutzt. Es hätte viel, viel mehr Arbeit in die Plausibilisierung von Ereignissen und viel mehr Arbeit in die sinnvolle und gute und kompetente Einbindung von NSC fließen müssen und das ist nicht Arbeit des SL, der sich für 30€ ein Abenteuer kauft. Sowas sollte da schon drin sein.

Das Abenteuer by the book hat eine Menge Schwächen. Die kann man nicht mit "traumatisches Spielerlebnis" weglegen, sondern die sieht man als SL sofort, wenn man das Abenteuer liest.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 02.12.2018 23:25

Kurz zum Gardianum im Limbus: Kinners? Wofür?

An Bord der Festung sind sicher genug hochrangige Paktierer, die bei Chef/in um Reiseerlaubnis bitten konnten.
Im Extremfall gibt der Erbauer dem Ding halt eine Regenerationsfähigkeit, die mittels Blutmagie läuft. Oder man wirft die Bauern einfach direkt als "Ablenkgeschosse" über Bord.... Sehe den Grund für "Limbus und Gardianum nötig" nicht ^^


@ Sumaro:
Racella hat die Erschwernis sicher auch problemlos alleine gepackt. Nur Kosten und so...

Sumaro hat geschrieben:
02.12.2018 23:19
Ich denke also, dass die meiste Kritik schon sehr gut angebracht ist, sobald man sich anschaut, was man für Möglichkeiten hat und was man davon nutzt. Es hätte viel, viel mehr Arbeit in die Plausibilisierung von Ereignissen und viel mehr Arbeit in die sinnvolle und gute und kompetente Einbindung von NSC fließen müssen und das ist nicht Arbeit des SL, der sich für 30€ ein Abenteuer kauft. Sowas sollte da schon drin sein.

Das Abenteuer by the book hat eine Menge Schwächen. Die kann man nicht mit "traumatisches Spielerlebnis" weglegen, sondern die sieht man als SL sofort, wenn man das Abenteuer liest.

Mag sein. Es hilft aber auch echt niemandem, dauernd zu wiederholen, wie schlecht das AB doch sei.
Ich kann jeden Tag bei mir im Ort motzen, wie schlimm der Klimawandel ist... ändern tut das aber trotzdem nix.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 03.12.2018 00:38

Wolfio hat geschrieben:
02.12.2018 19:28
Ich stimme also Sumaro zu: Wenn der SL es ignoriert, dass er wichtige NSCs als wichtig darstellen muss, und wichtig meint hierbei auch fähig, dann ist das nicht die Schuld der Welt oder des Abenteuers.
Doch, wenn ohne Extra-Arbeit des SL die NSCs nicht als wichtig oder fähig rüberkommen, dann ist das die Schuld des Abenteuers.

Und wenn ich es jetzt so umbauen soll, dass die NSCs fähig (und womöglich noch bewundernswert) wirken, stellen sich zwei Fragen: (1) funktioniert der Plot dann überhaupt noch? Und (2) bringt der Aufwand irgendeinen Nutzen, d.h. höheren Spielspaß?
Wenn ich mir nicht bei beidem ziemlich sicher bin, lasse ich es und spiele das Abenteuer entweder ohne tiefgreifende Änderungen so, wie es da steht, in der Hoffnung dass es nicht gedruckt worde wäre wenn es überhaupt niemanden ansprechen würde, oder ich lege es weg und suche mir was anderes.
Wolfio hat geschrieben:
02.12.2018 19:28
Wer seinen Spielern von vornherein das Gefühl gibt, dass die Welt ohne sie sofort ins Chaos stürzt...
Hier stürzt allerdings die Welt ins Chaos. Das lässt halt die NPCs nicht so übermäßig fähig wirken.
Oder aber, wenn NPCs und Helden alle ziemlich gut sind, ist umso offensichtlicher, dass das Abenteuer mit "alles was ihr tut verpufft weil Plot" arbeitet.

Ich sehe keinen Mehrwert darin, zu versuchen, die NPCs besonders fähig wirken zu lassen, obwohl trotzdem der Plot weiterläuft, der das nicht so darstellt. (Na'rat oder sonst jemand hat es weiter oben so beschrieben: Jahre nach der Trollpforte stellt man sich zur konventionellen Feldschlacht.)
Na'rat hat geschrieben:
02.12.2018 23:10
Weiterhin sind es nicht nur die Pläne, sondern die geradezu gigantischen Mittel, welche in das UfO geflossen sind. Die hat man auch nicht bemerkt.
Die müssen nicht da gewesen sein. Haffaxens Söldner sind ja auch nicht massenweise bemerkbar aus Aranien oder sonstwo zu ihm hin marschiert, und er brauchte auch keine Karawanen von Proviantwagen, aranische Getreideschiffe oder sonstwas in der Art, was man hätte bemerken, ausspionieren und vielleicht sabotieren können. Wenn Galotta gigantische Mittel gebraucht hätte, dann hätte das auffallen sollen, ja. Ist es aber nicht, also ist entweder die KGIA unfähig, oder er hat keine gigantischen Mittel gebraucht, weil ein guter Teil von dem Zeug als Paktgeschenk aus dem Limbus gefallen ist oder woher auch immer. (Vermutlich gleich mit eingebautem Schutzschild.) :wink:
Oder das Zeug ist vom Himmel gefallen und die KGIA ist unfähig. :)
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 03.12.2018 06:49

@Wolfio
Kosten für den Pentagramma nach Rechnung sind 25 AsP. Das sollte Racalla, außer sie ist in Wirklichkeit eine Magiedilletantin, durchaus stemmen können ;)

@chizuranjida
Nur um es mal für mich zu rekapitulieren: Dein Vorschlag ist also, die Welt generell unfähig sein zu lassen, damit man nicht merkt, dass der Plot ohnehin alles dominiert, sondern man es quasi an der Unfähigkeit der Aventurier (und der SC, die ja immerhin auch nicht Erfolg haben können, außer der Plot will es) als Erklärung für die Dominanz des Plots heranzuziehen?

Falls das die Botschaft ist, teile ich diese Auffassung ganz und gar nicht.

Was ich ebenfalls sehe, das was du als Argument ja auch für Haffax etc. aufbringst, ist zu wenig Vorarbeit und generell zu wenig Aufarbeitung von Plots und deren innerweltlichen Geschehnissen. Ein fliegendes Ufo fällt nicht vom Himmel, Haffax' Armee "plätschert nicht komplett unbemerkt (aber bewaffnet und gerüstet) irgendwo ein. All diese Dinge müssten, wenn man ein ordentliches Präludium gestaltet, auch Teil der erfahrbaren Geschichte sein. Sprich, man kann auch problemlos fähige Personen einbauen, die durchaus Teile des feindlichen Plans aufdecken und Teile davon verhindern, während andere Teile an den SC hängen oder auch gelingen.

Gerade für eine immersive Spielwelt ist es notwendig, dass sie in weiten Teilen plausibel ist. Das bedeutet, es gibt sicherlich auch einen Haufen unfähiger Idioten, aber eben nicht nur. Die Leute, die fähig sein sollen, brauchen Erfolge, um es zu sein und diese muss man gestalten. Ich denke, dass das Prinzip "Show don't tell" auch hier sehr gut anwendbar ist. Wenn man allerdings ohnehin nicht an die Notwendigkeit einer plausiblen Spielwelt glaubt und den Plot zum Sanktum erklärt, dann verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht, warum man sich dort, wo über Plot diskutiert und dieser geändert wird, einbringt. Für die Heiligkeit des eigenen Plots braucht es ja keinerlei Legitimation, plot vult, und solange die Gruppe es mitträgt, wunderbar. Es ist nur nicht sonderlich konstruktiv bei einer Frage "Wie verbessere ich den Plot" mit einem "Plot ist willkürlich und heilig, lass es" zu antworten. Eine legitime Meinung, aber nun mal nicht mehr.
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 03.12.2018 10:45

Na'rat hat geschrieben:
02.12.2018 23:18
Wolfio hat geschrieben:
02.12.2018 23:10
Gefühlte 90% seiner Kritiken lassen sich mit "Meister hat strickt nach Buch ohne Hirn gemeistert" erklären....
Das JdF ist halt schlecht. :lol: Und Frostgeneral hat viel, viel zu viel daraus übernommen.
Du darfst sonst gerne auch in einem Thread einen Verbesserungsvorschlag fuer das gesamte JdF machen.
Ich habe lediglich meine Ueberlegungen zur Schlacht hier gepostet :)
Um eventuell anderen zu helfen und einen Zeitplan zu geben.

Ich will es fuer unsere Gruppe schluessig erzaehlen und dies hat geklappt.
Meine Spieler sind hochzufrieden (Veteranen mit bis zu 25 Jahren DSA Erfahrung)

Mach gerne einen Rant Thread auf, ich glaube hier in diesem Thread waere dies nicht mehr passig :)
Viel Erfolg

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 03.12.2018 14:47

Sumaro hat geschrieben:
03.12.2018 06:49
@Wolfio
Kosten für den Pentagramma nach Rechnung sind 25 AsP. Das sollte Racalla, außer sie ist in Wirklichkeit eine Magiedilletantin, durchaus stemmen können
Dann war entweder die Erschwernis zu gering, oder der Meister hat die "Protectionis Kontrabann"-artige dämonische Eigenheit der Wolke vergessen.
AsP des Pentagramme auf etwas dreistelliges hochschrauben oder die Erschwernis "passend" anpassen. (Ich glaube, die Autoren dachten hier auch "NSCs müssen unfähig sein... also lieber etwas niedriger die Erschwernis" )
Den "Protectionis" fände ich sogar recht passend. Es ist immerhin Galottas eigene Schöpfung ^^

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Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 03.12.2018 16:30

@Sumaro : Man spielt Abenteuer, um Spaß zu haben. Wenn man den Plot so umbauen kann, dass es mehr Spaß bringt - immer zu! Wenn dabei die Welt stimmiger wirkt und/oder die NPCs fähiger, auch gut.

Fähige NPCs sind aber kein Selbstzweck. Wenn man, um sie fähig wirken zu lassen, ihnen viel mehr Screentime geben muss, so dass die Helden/Spieler im Verhältnis weniger Zeit haben, selber was zu tun, ist das heikel.
Zugleich stößt man beim Umarbeiten des Plots oft irgendwo an eine Grenze, weil Aventurien dies oder jenes eigentlich nicht hergibt. ZB keine Ufos, und keine gewaltigen Heere. Da muss jede Runde für sich die Grenze finden, bis wohin man das "eigentlich geht das so nicht" handwedeln mag um spektakuläre Action zu kriegen.

Ich persönlich mag es gerne, wenn man ein Abenteuer so umbauen kann, dass die Helden mehr bewirken können und nicht nur Handlanger oder Zuschauer sind. ZB hier, wenn sie etwa mit Luftdschinn da rauf zu dem Ufo könnten und dort irgendwas Hilf- oder Aussichtsreiches machen, wenn sie mehr Magier und Geweihte hätten mobilisieren können, im Vorfeld schon ein paar Untote dem Sonnenlicht aussetzen, Paktierer meucheln können oder irgendwas. Was Helden so einfällt.
NPCs entsprechendes tun zu lassen, oder ihnen Erzählzeit für Heldentaten zu geben, finde ich nicht spaßfördernd und daher nicht sinnvoll. Denn dadurch wird die Rolle der Helden noch kleiner, und die Spielzeit der Spieler gekürzt.
Muss man nicht so sehen, aber ich kann das nicht empfehlen.

Jetzt hat aber Frostgenerals Runde die Szene mit Vergnügen abgeschlossen, und damit ist das erledigt.
Sumaro hat geschrieben:
03.12.2018 06:49
Haffax' Armee "plätschert nicht komplett unbemerkt (aber bewaffnet und gerüstet) irgendwo ein.
Doch, das tat sie. Und sie brauchte auch ausdrücklich keinen Proviant-Nachschub. Manchmal gibt die Welt halt nicht mehr her.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 03.12.2018 16:39

Meine Erfahrung ist, dass jede in NSC gut investierte Minute es später leichter macht den Spielern eine kompetente und plausible Spiewelt zu geben. Jede Minute, die man investiert, um eine Racalla z.B. als Mentor etc. aufzubauen (und am besten nicht als Mentor-Honki-Tonk, sondern eben kompetent) erschafft dramaturgisches Potential für die Spieler ohne Ende, wenn es zur Katharsis kommt.

Zumal ich bisher noch kaum einen Spieler erlebt habe, der nicht auch mal Spaß daran gehabt hätte ein paar Minuten gute Geschichte zu hören. Die Annahme also, dass man den Spielern etwas wegnimmt, wenn man um sie herum eine plastische, dramaturgisch-wertvolle und vor allem mit interessanten und kompetenten und liebevoll gestalteten NSC bereicherte, Welt aufbaut, ist mir vollkommen fremd. Niemand nimmt Spielern dabei etwas weg, viel mehr bereitet man alles für sie vor und baut ihnen die Dramaturgie und die Bühne, die sie wollen und nutzen können für ihre Charaktere und ihre Erlebnisse und auch ihre Immersion. Letztere profitiert davon, wenn die Spielwelt schlüssig ist.

Und da ist mein Anspruch deutlich höher als "Es plöppen 5000 Mann aus dem Nichts auf für Fraktion X", auch wenn das die offizielle Herangehensweise ist. Daher nein, Haffax' Soldaten plätschern nicht so einfach irgendwo ein. Da muss viel mehr Unterbau dahinter. Auch damit die Spieler die Geschichte glauben können. In dem Moment wo die Spieler die Geschichte nicht mehr glauben, können sie so viel Screentime haben, wie sie wollen. Man will dann gar nicht mehr mit diesem Unsinn spielen.
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