ilaris Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

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KleinerIrrer
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Ungelesener Beitrag von KleinerIrrer » 22.09.2021 22:29

1.) Weil da "gebundene Wesen" steht. Das könnte sich auf den Dienst Bindung beziehen, den erschaffene Wesen nicht haben (weil sie ihn nicht brauchen.)
2.) Weil das CH-Pendant explizit nur für Elementare gilt. Also insbesondere nicht für Golems. Oder gelten elementare Golems auch als Elementare?

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Suilujian
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Ungelesener Beitrag von Suilujian » 23.09.2021 15:44

1.) Ich würde Chimären, Totes-Handle-Untote und daimonide Golems als automatisch gebundene Wesenheiten verstehen.
2.) elementare Golems sind jedenfalls keine Daimoniden (dort steht "dämonisch beschworene Golems"...) und als Kreaturenklasse passt wohl Elementar noch am besten.

KleinerIrrer
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Ungelesener Beitrag von KleinerIrrer » 26.09.2021 11:23

Wenn man elementare Golems als Elemtare zählt, haben die allerdings automatisch eine Resistenz II (profan). Finde ich zu stark im Vergleich zu daimoniden Golems.

Aber im Sinne der gAsP-Ersparnis dazuzählen finde ich Sinvoll.

Kronos
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Ungelesener Beitrag von Kronos » 04.10.2021 21:08


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Die Suchfunktion hat nichts ergeben, wenn 2 Kämpfer mit Sturmangriff aufeinander zu stürmen, wer kann seinen Sturmangriff einsetzten?

Beide? Weil vor der ersten AT eine Bewegung stattgefunden hat, egal ob in der aktuellen oder der letzten INI Phase.

Oder der der in seiner INI Phase (Bewegung und AT) den gegenüber zuerst erreicht?


Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 05.10.2021 00:20


Den Sturmangriff macht der der in seiner INI Phase den Gegner erreicht.
Der Kämpfer mit der höheren Initiative, der sein Gegenüber aber nicht erreichen kann verzögert daher sinnvollerweise seine Bewegung und geht erst auf Abfangkurs wenn der Nachzügler sich bewegt hat. So kann er dann in der folgenden Iniphase bequem Attackieren.

Sowas kürze ich aber meistens ab und geb dem mit der höheren Ini einfach einen Reichweitenbonus, wenn eh klar ist, dass sich beide Annähern wollen.

Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 06.10.2021 15:47

Ich würde es so lösen, dass die Partei mit der höheren INI besser dasteht.

Was sagen die Regeln?

Ein Sturmangriff KOMBINIERT Bewegung und AT in DIESER Kampfrunde.

Daher:

Situation 1)
Die Distanz reicht aus, dass die Bewegung einer Partei in Nahkampfreichweite führt -> Die Partei mit höherer INI kann ihren Sturmangriff machen, die andere attackiert ohne Bewegung.

Situation 2)
Beide müssen aufeinander zustürmen und wollen das auch tun -> Ich würde beiden den Sturmangriff zugestehen, aber natürlich die Partei mit der höheren INI zuerst würfeln, so dass eventuelle Wundmalusse beim zweiten AT-Wurf schon zum Tragen kommen. Außerdem würde ich die Bestimmung von GS/Schadensbonus für die "langsamere" Partei etwas rigider handhaben.

Der Vollständigkeit halber:
Situation 3)
Die Distanz reicht nicht aus, um in einer Runde in Nahkampf-Reichweite zu kommen -> schließt natürlich das Manöver Sturmangriff in dieser Runde aus. Denn ob du dich in der vorigen Kampfrunde bewegt hast, ist für die Frage unerheblich, ob du das Manöver einsetzen kannst (sie kann eventuell Einfluss auf die GS haben, aber das ist ja erst der zweite Schritt).
Wenn die GS nicht ausreicht, um den Gegner zu erreichen, ist die AT nicht möglich, also auch kein Sturmangriff.

Galjan
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Ungelesener Beitrag von Galjan » 07.10.2021 20:55


Naja, etwas unbefriedigend ist vor allem Situation 4, bei der man am Anfang nicht weiß, dass sich beide aufeinander zu bewegen wollen. Also:
A (hohe INI): ich laufe auf B zu
C, D, E machen irgendwas
B: ich bewege mich nicht
A: ich laufe weiter auf B zu, komme noch nicht ganz hin
C, D, E machen irgendwas
B: Oh, A ist ja jetzt in Reichweite, ich mache einen Sturmangriff auf A

RAW darf A keinen Sturmangriff machen, ihn schon vorher weiter laufen zu lassen oder ihn außerhalb seiner INI-Phase angreifen zu lassen ist auch komisch. A den Sturmangriff in der nächsten INI-Phase zu erlauben, obwohl er sich da dann nicht mehr bewegt, wäre vielleicht eine pragmatische Lösung.
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Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 08.10.2021 09:10

Ich verstehe das Problem, aber das Beispiel kann in unseren Runden nicht vorkommen, einfach weil unsere Tische/Bodenpläne nicht groß genug sind, um die skizzierten drei Runden schnelle Bewegung in eine Richtung abzudecken. Auch PvP-Kampf kommt nur selten vor.
Sprich: Das Aufeinander-Zulaufen, wer wen wann erreichen kann, passiert bei uns noch in einem erzählerischen Raum, wo wir noch berücksichtigen können, dass die hohe INI nicht zum Nachteil werden darf.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 08.10.2021 09:26

Ja, deshalb spielen wir meist nur mit groben Skizzen, sonst fehlt auch der Raum für Taktik, Reiterkampf und Schützeneinsatz.

Wie oben beschrieben ist das Annähern, aber kein Problem, da derjenige mit höherer Ini mittels Verzögern einfach die Distanz halten kann, sofern er mobil genug ist. Distanz halten ist sogar extra eines der Beispiele im Beschreibungstext zu Verzögern.

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Gatsu
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Ungelesener Beitrag von Gatsu » 08.10.2021 09:59


Raw hat vasall schon die richtige Antwort gegeben. Der langsamere könnte in der Situation auch auflaufen lassen für einen ähnlichen Effekt, wenn er eine höhere RW hat.

Ich finde das nicht so toll und habe es in IA mit einer Anmerkung beim Sturmangriff gelöst: Wenn deine letzte Aktion in der letzten Iniphase die Aktion Bewegung war, zählt diese als Anlauf. Dadurch ist keine Bewegung für das Manöver nötig.

Damit dürfen dann beide je nach Ini. Man muss nur aufpassen, dass man auflaufen lassen dann nicht erlaubt, sonst kann man den gs bonus 2x abgreifen.

Alternativ kann man Auflaufen lassen noch erweitern: Das Manöver ist auch bei gleicher Reichweite möglich, allerdings erleidest du den Schaden deines Gegners dann unabhängig davon, ob die VT gelingt
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KleinerIrrer
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Ungelesener Beitrag von KleinerIrrer » 08.10.2021 10:57

Zu RAW ist alles gesagt. Ich habe damit aber anders als andere hier kein Problem. Wenn man mit exakten Bodenplänen spielt, gehört es für mich dazu, dass man sich überlegt wie weit man vorläuft, um noch gerade so außerhalb der gegnerischen Reichweite zu sein (Fernkampf, Magie, Sturmangriff, Passierschläge), aber nah genug um selber was vernünftiges machen zu können. Ich würde sogar sagen, dass das gerade der Witz an exakten Bodenplänen ist.

Wenn die Situation erzählerisch abgehandelt wird, würde ich sagen: Beide führen den Angriff gleichzeitig als vergleichende Probe aus. Der Verlierer der Probe fügt dem Gegner Waffenschaden zu. Der Gewinner trifft den Gegner mit allen Manövereffekten (mindestens also zusätzlich der TP Bonus aus Sturmangriff).

Finde ich dramatisch (und deshalb gut für einen erzählerischen Kampf), weil eventuell dann jemand kneift, doch keinen Sturmangriff macht sondern lieber verteidigt, und damit dem anderen einen Vorteil gibt. Wie bei den klassischen zwei Autos, die aufeinander zurasen.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 08.10.2021 12:08

Ja, das wäre auch was für eine Tjost.
Für die Dramatik hatten wir auch schon vergleichende Laufen/Reiten Proben - wie bei einer Verfolgung - , die darüber entschieden wer in die besser Position für einen Sturmangriff kommt. Und um die Anpassung an das Gelände zum tragen lassen zu kommen.

Niobaran
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Ungelesener Beitrag von Niobaran » 11.10.2021 01:57

1. Atemtechnik und Hammerschlag
Werden die +1w6 Schaden von Atemtechnik bei einem Hammerschlag mit-verdoppelt? Vermutlich nicht, da es "usw" fällt?
Bsp: Ich mache zur Zeit 3w6+8 so, mit Hammerschlag 6w6+16. Mache ich dann mit Atemtechnik+Hammerschlag 7w6+16 oder 8w6+16?

2. Atemtechnik und Unaufhaltsam
Zählt Atemtechnik bei Unaufhaltsam als Maneuver-Effekt? Mache ich noch den halben w6 Schaden mit?

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MadW
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Ungelesener Beitrag von MadW » 11.10.2021 08:47

Zu 1.: Hammerschlag spricht ausdrücklich vom Waffenschaden. Die +1W6 TP sind ja kein Waffenschaden, also nein. Die 3W6+8 in einem Beispiel würden also zu 7W6+16 (Wobei ich mich frage, wo die +16 herkommen? Eine Waffe, die 3W6+8 anrichtet gibt es meines Wissens nach RAW nicht, KK-Bonus und Kampfstil-Boni (Kraftvoller Kampf) werden ja ebenfalls nicht verdoppelt).

Zu 2.: RAW würde ich sagen, dass der Atemtechnik-Bonus für Unaufhaltsam uneingeschränkt gilt, so wie auch KK-BOnus und Kampfstil-Boni gelten. Ob das RAI auch so gedacht ist kann ich nicht sagen, mMn könnte man auch dafür argumentieren, dass es sich bei Atemtechnik um ein Manöver handelt, da es ja in einer freien Aktion aktiviert wird. Da es aber nicht bei den Manövern gelistet ist, ist es RAW auch keins.
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Niobaran
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Ungelesener Beitrag von Niobaran » 11.10.2021 10:01

MadW hat geschrieben:
11.10.2021 08:47
Zu 1.: Hammerschlag spricht ausdrücklich vom Waffenschaden. Die +1W6 TP sind ja kein Waffenschaden, also nein. Die 3W6+8 in einem Beispiel würden also zu 7W6+16 (Wobei ich mich frage, wo die +16 herkommen? Eine Waffe, die 3W6+8 anrichtet gibt es meines Wissens nach RAW nicht, KK-Bonus und Kampfstil-Boni (Kraftvoller Kampf) werden ja ebenfalls nicht verdoppelt).


KK-Bonus und Kraftvoller Kampf erhöhen jeweils den Waffenschaden und werden daher mitverdoppelt. Diese Frage wurde auch hier im Forum mal beantwortet:
Curthan Mercatio hat geschrieben:
26.10.2018 18:48
2) Alle Effekte, die den Waffenschaden (statt die TP) erhöhen werden mitverdoppelt. Dazu gehören die Kampfstile und hohe KK.

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Ungelesener Beitrag von KleinerIrrer » 11.10.2021 10:55

Niobaran hat geschrieben:
11.10.2021 01:57
2. Atemtechnik und Unaufhaltsam
Ich denke RAW wird sogar der volle 1W6 fällig, nicht der halbe. (Also anders als KK-Bonus und Kampfstil-Bonus.) Das heißt soweit man überhaupt von RAW sprechen kann, da die Regelung ziemlich unklar ist. (Man könnte nach Wortlaut den Schadensbonus auch auf Magie und Fernkampf anwenden. Weiß aber nicht, ob das so gedacht ist.)

Sauberer wäre bei dem Vorteil zu Hausregeln, dass der Waffenschaden im Nahkampf (und vielleicht Fernkampf) um 1W6 steigt. Das wäre dann eindeutig verregelt und der Hammerschlag etwas gebufft (was nicht schlimm ist).

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Ungelesener Beitrag von Niobaran » 12.10.2021 20:36

Vorbereitendes Zaubern:
Kann ich in der Zeit zwischen Vorbereitung und Konflikt einen weiteren zauber wirken? Also zB einen "schweren" vorbereiten und dann einen kurzen und schweren nach einander auslösen? Oder ist das gemeint mit "in Vorbereitung halten"?

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Ungelesener Beitrag von Baradaeg » 12.10.2021 21:38

Niobaran hat geschrieben:
12.10.2021 20:36
Vorbereitendes Zaubern:
Kann ich in der Zeit zwischen Vorbereitung und Konflikt einen weiteren zauber wirken? Also zB einen "schweren" vorbereiten und dann einen kurzen und schweren nach einander auslösen? Oder ist das gemeint mit "in Vorbereitung halten"?
So wie ich es lese bedeutet es lediglich, dass du die Vorbereitungszeit beliebig um KL Minuten verlängern kannst, wenn du gerade kein passendes Ziel hast. Du musst ja trotzdem Konzentration auf dem Zauber haben, sonst schlägt er ja trotzdem einfach fehl.
Es ist ja kein Zauberspeicher in den ich einen Zauber ablege und ihn bei Bedarf innerhalb der Wirkungsdauer dann nutzen.

Niobaran
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Ungelesener Beitrag von Niobaran » 12.10.2021 21:54

Baradaeg hat geschrieben:
12.10.2021 21:38
Niobaran hat geschrieben:
12.10.2021 20:36
Vorbereitendes Zaubern:
Kann ich in der Zeit zwischen Vorbereitung und Konflikt einen weiteren zauber wirken? Also zB einen "schweren" vorbereiten und dann einen kurzen und schweren nach einander auslösen? Oder ist das gemeint mit "in Vorbereitung halten"?
So wie ich es lese bedeutet es lediglich, dass du die Vorbereitungszeit beliebig um KL Minuten verlängern kannst, wenn du gerade kein passendes Ziel hast. Du musst ja trotzdem Konzentration auf dem Zauber haben, sonst schlägt er ja trotzdem einfach fehl.
Es ist ja kein Zauberspeicher in den ich einen Zauber ablege und ihn bei Bedarf innerhalb der Wirkungsdauer dann nutzen.
Danke! Genau die Frage mit der Konzentration habe ich mir auch schon gestellt, finde es aber nicht eindeutig. In der Erklärung wie Zaubern normalerweise geht, macht man erst den Schritt "vorbereiten" (unter dem man definitiv Konzentration braucht) und dann löst man direkt danach den Zauber per Konflikt aus. Die Formulierung von Vorbereitendem Zaubern sagt, dass zwischen der Vorbereitung und der Aktion Konflikt Zeit vergehen darf. Dort steht nicht, dass Du in der Zwischenzeit nichts sinnvolles machen darfst.

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Aeolitus
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Ungelesener Beitrag von Aeolitus » 13.10.2021 02:09

Die Konzentration muss nicht aufrechterhalten werden. Ist die Vorbereitung des vorbereiteten Zaubers abgeschlossen, kann jederzeit innerhalb der nächsten KL Minuten die Aktion Konflikt genutzt werden um den Zauber auszulösen. Bis dahin kannst du zaubern, schlafen (kurz), bewusstlos sein (kurz), ... da gibt es RAW keine Beschränkungen. RAI könnte man über schlafen und bewusstlos sein verhandeln; mMn ist hier aber keine durchgehende Konzentration oder dergleichen vonnöten.

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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 13.10.2021 14:42

Aeolitus hat geschrieben:
13.10.2021 02:09
Ist die Vorbereitung des vorbereiteten Zaubers abgeschlossen, kann jederzeit innerhalb der nächsten KL Minuten die Aktion Konflikt genutzt werden um den Zauber auszulösen.
Deswegen steht da auch "Du kannst nur einen Zauber in Vorbereitung halten".

Ich bin mir sicher sonst wäre die erste Frage gewesen "kann ich 6 mal Ignifaxius mit Kosten Sparen wirken und dann nach zwei Minuten alle meine 6x6W6 SP auf einmal auf den oberschurken werfen?"

Ist aber auch so für einen etwas vorausdenkenden Zauberer ein angemesserer St. 4 Vorteil finde ich, solange man nicht nur von Hinterhalten betroffen ist.

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Ungelesener Beitrag von Alrik Ilaris » 13.10.2021 20:02

Frage zum Würfeln S.7
Gilt die 3W20 generell für Zauber und Liturgien oder würfelt man in Stresssituationen z.B. Kämpfen Zauber mit 1W20?

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Ungelesener Beitrag von Gatsu » 13.10.2021 20:15

Der braune Kasten auf S. 7 (Ein oder drei Würfel?) erklärt das. Zauber und Liturgien immer mit 3W20.
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Ungelesener Beitrag von Alrik Ilaris » 15.10.2021 17:14

Reiterkampf:
„Pferd und Reiter bilden RAW eine Einheit!“
1.Hat dann der Reiter auch die WS des Pferdes, wenn er attackiert wird?
2. Werden die Reitproben für AT/VT mit 3 oder 1 W20 gewürfelt? Ist ja immerhin eine Stresssituation.

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Gatsu
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Ungelesener Beitrag von Gatsu » 15.10.2021 17:17


1. Nein, der Angreifer kann entscheiden, ob er Pferd oder Reiter attackieren möchte.
2. 1W20, da im Kampf
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Ungelesener Beitrag von Alrik Ilaris » 15.10.2021 19:00

Was benutzt ihr für taktische Aktionen/Manöver gegen Reiter?

Schildwall, umreißen, auflaufen lassen?

Galjan
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Ungelesener Beitrag von Galjan » 15.10.2021 21:33

Umreißen ziemlich gerne, weil man die Chance hat, dass er vom Pferd fällt -- dann vielleicht eine Wunde erleidet und natürlich nicht mehr das Pferd als Waffe einsetzen kann.
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